Gut und solidarisch verständigt auf der Sondersitzung in Tenever !Inzwischen fanden bei den verschiedenen Beschäftigungsträgern Überlegungen statt, wie bestimmte Projekte weiterzuführen sind, die sich bewährt haben. Sie ermöglichen Menschen aus Tenever und dem Schweizer Viertel, eine sinvolle sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen und unterstützen gleichzeitig die soziale Infrastruktur und die Entwicklung des Gemeinwesens in den Quartieren.
83 Plätze wurden angemeldet von den Beschäftigungsträgern plus 20 Plätze im "Netzwerkknoten", über den auch kleinere Träger gemeinnütziger Arbeit in Tenever und Schweizer Viertel unterstützt werden. (also 103 Plätze insgesamt).
Verhandelt und reduziert wurde auf 73 Plätze plus 20 im "Netzwerkknoten".
Das Arbeitsressort orientiert aber auf nur eine Platzzahl von 60 Plätzen.
Nicht reduzierbar sind die Plätze bei der Recyclingbörse, denn neben der Beratung und Verkauf wird Personal im Reparatur- und Transportdienst gebraucht. Auch das Cafè Abseits kann nur weitergeführt werden in seiner präventiv unterstützenden Rolle, wenn die Mindestzahl 4 bleibt. Keine Abstriche kann auch die Crew machen, inklusive bras und Kinderbauernhof. "34 Plätze brauchen wir auf alle Fälle" hieß es. Der Quartiersservice braucht 18 Plätze und das Mütterzentrum 29 Plätze. Es wird jetzt geprüft, welche Beschäftigungen aus anderen Programmen gefördert werden können, ohne das Projekt jeweils zu gefährden. Ziel ist es, eine gemeinsame Chance zu erhöhen. Das Förderwerk wird z.B. einen nicht sozialräumlichen Gesamtantrag Nord-Ost für die Conciergen stellen, um die Personalhöhe aufrecht zu erhalten.
Bemerkenswert war, dass bei der gut besuchten Veranstaltung keine Lagerbildung stattfand; der Konsens war "jeder macht gute Dinge hier" und es ging um die gemeinsame Anstrengung, Tenever weiter zu beleben und die bisherigen Investitionen, Planungen und Einrichtungen zu erhalten.
Rege Beteiligung, Suche nach Lösungen für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Konsens auf der Sondersitzung in Tenever - es wird sich zeigen, wie die Begründungen angenommen und im Arbeitsressort entschieden wird.
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