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Besuch des Quartiersmanagements Berlin - Wrangelkiez in TeneverDurch den Fall der Mauer ist das Quartier aus einer Westberliner Randlage ins Zentrum der Stadt gerückt mit viel Verkehr, zu Fuß erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten und zahlreichen sozialen und kulturellen Einrichtungen.
Es ist ein junges Quartier, der Anteil der unter 18 jährigen liegt bei 16,4 % Der Anteil der "nichtdeutschen Bevölkerung" ist 35,8 % hoch.
Der Anteil der Bewohner mit einem türkischen Pass liegt bei 22,7 %.
Der Austausch von Einblicken, Erfahrungen und Lösungen war sowohl für die Gäste als auch die aktiven Gastgeber fruchtbar und ergebnisreich.
Die Besuchergruppe aus Berlin nahm auch von der Schule Andernacher Straße viele Ideen mit: die "Schulengel" als Mediatoren, die regelmäßigen "Kinderversammlungen", wöchentlicher "Klassenrat", den "guten Stuhl", die Atelierarbeit, das Vorleseprojekt , Triathlon, Crosslauf etc. Alles dient der Wertschätzung und Respekt gegenüber Kindern und Erwachsenen - friedlich, freundlich, fair: die Gemeinschaft wird gestärkt, der Umgang mit Konflikten gelernt und soziale Kompetenzen erworben, demohratisch zu handeln und die Kinder zu stärken. Es fördert aber auch Talente, hält Kinder zu Leistungen an und würdigt diese.
Die Initiative "Wrangelkiez macht Schule" ...ein Netzwerk für Bildung im Stadtteil, entwickelte sich in den letzten Jahrenb zu einem gut arbeitenden Netzwerk. Das pädagogische Fundament bildet der Ansatz der "Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung", wie er vom Projekt "Kinderwelten" entwickelt wurde.
Hier findet sich methodisches Rüstzeug, um Wirkung und "Nebenwirkung" im Handeln der Bildungsinstitutionen zu analysieren und den respektvollen Umgang mit Vielfalt von Klein auf zu lernen und Ausgrenzungsmechanismen zu erkennen- und wenn möglich - zu überwinden. Vielfältige Projekte werden dafür modellhaft erprobt.
Optimale Bildungschancen werden durch miteinander abgestimmte und aufeinander aufbauende Bildungsangebote und Sprachförderung erreicht. Ein Schwerpunkt liegt auf früher Bildung , die schon von der Kita und der Grundschule durch die mehrsprachige Spielgruppe "Griffbereit" im Familienzentrum des Kiezes beginnt, dann in der Kita und der Grundschule durch mehrsprachihge "Rucksackgruppen" fortgeführt wird. Die Kinder und ihre Eltern werden unterstützt und insgesamt wird an der Intensivierung der Zusammenarbeit mit Eltern gearbeitet.
"Das Quartier wird seit den letzten beiden Jahren als attraktiver Wohnort von jungen, gut ausgebildeten deutschen Bewohnerinnen und Bewohnern, Staudentinnen und Studenten und Menschen, die kreativ und künstlerisch sind, entdeckt. Sie tragen zu einer Verbesserung der Medienberichterstattung über das Quartier bei." heißt es in einem Kommunique.
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