Unterschätzt wurde die weltweite Migrationsbewegung und der kulturelle Wandel.
Doch in Bremen-Tenever gelang dank des Kaufs der städtischen Gewoba eine grundlegende Entwicklung - sie "machte Tenever neu" mit Abriss mehrerer "Riegelblöcke" mit 930 Wohnungen und Sanierung von Wohnungen mit sehr hohem Standard. Gab es vor 10 Jahren 60% Leerstand, beträgt der Leerstand jetzt 1%. "Jetzt stehen sie Schlange und suchen besonders kleine und große Wohnungen" berichtete Ralf Schumann (Gewoba).
Die Internationalität als eine weitere Besonderheit Tenevers erstaunte die Delegation - Menschen aus 90 Nationen leben hier zusammen: ein gewöhntes, akzeptiertes Nebeneinander, vor allem ein selbstverständliches Miteinander der Kinder ist die Stärke Tenevers, der kinderreichste Ortsteil Bremens. In vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen gibt es vielfältige Angebote für Jung und Alt, viele Projekte - der aktuelle "Kompass" Tenevers, die Übersicht aller Angebote, beeindruckte.
"Modellhaft haben wir hier erfahren wie man interkulturelles Leben entfalten kann " hieß es zum Schluß, mit besonderem Dank der japanischen Gäste für Anregungen zu Integrations-und Beteiligungsformen bei Stadtteilentwicklungen.