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Win- und Soziale Stadt Projekte im Konsens auf der 166. Stadtteilgruppe Tenever beschlossen

Zusammen mit dem Haus der Familie plant die Volkshochschule Ost zur Förderung der Integration einen Gesprächskreis für afrikanische Frauen. Fragen der Kindererziehung, zu familiären Problemstellungen, Beratung und Lebenshilfe und Austausch von Erfahrungen bieten Orientierungen auch im Umgang mit Behörden und Einrichtungen und fördern Eigeninitiative. Die Treffen werden im Haus der Familie, Pirmasenserstrasse sein mit Themen-, Arbeitsplan und Unterrichtsstunden.

Das Kinderkulturprojekt "Vom Nabel der Welt" der Quartier gGmbH Tenever beschäftigt sich thematisch mit ästhetischer Biographiearbeit, erarbeitet und gestaltet über das Medium der bildenden Kunst. Dabei erfahren sich die Kinder und Jugendlichen als Gestalter ihrer eigenen Lebensgeschichte. Die Werkstätten und Ateliers, die von Quartier in bestehenden Institutionen temporär eingerichtet werden, arbeiten professionelle Künstler mit Kindern und Jugendlichen. Ergebnisse können Bilder, Collagen, Installationen, Objekte , Geschichten in Klang und Ton, kleinen Performances sein. Die Werkstätten werden im August/ September 2010 durchgeführt mit anschließender großer Präsentation im "EinWanderHaus" im ehemaligen Postgebäude am Bahnhof.
Der Arbeitskreis Tenever plant mit diversen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Tenever das Ferienprogramm 2010 für die Pfingst-, Sommer- und Herbstferien. Mit den geplanten Ferienaktivitäten sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit bekommen, die Ferienzeit sinnvoll zu nutzen. An kreativen und erfahrungsreichen Aktionen teilnehmen zu können ist nur dann möglich, wenn der finanzielle Anteil der Familien auf ein Minimum beschränkt ist.

Die Schulhofsanierung im hinteren Bereich der Gesamtschule Ost (ca. 40 % des gesamten Schulhofes) kann nach dem Votum der Stadtteilgruppe Tenever (166. Sitzung) beginnen, sachlich und fachlich richtig geprüft und von der WiN-/Soziale Stadt Koordination genehmigt werden muß es noch, ehe begonnen werden kann: ein mehr als 30 Jahre altes Labyrinth muß entfernt werden, ist eine zunehmende Unfallgefahr und der Asphalt muß entsiegelt werden. Eine zur Bewegung einladende Hügellandschaft soll entstehen, mit Flächen für Spiele und Sitzmöglichkeiten. Schülergruppen haben mitgeplant und werden in Eigeninitiative mitarbeiten.

Für Veranstaltungen soll in der Schule am Pfälzer Weg in Kooperation der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe und der Kita Regenbogenhaus eine flexible Vorrichtung für Kulissen, Dekorationen und Aufführungen geschaffen werden. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.
Generationübergreifende sportliche und integrative Angebote in der Halle für Bewegung soll es auch weiter geben. Unter Einbeziehung und Übernahme von Verantwortung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden sportliche Begegnungen geschaffen, die gesundheitlich präventiv und sozial integrativ wirken.
Erreicht werden sollen 30 Kinder (4-6 jährige) und deren Eltern im Rahmen eines wöchentlichen Kindersportangebotes; weiterhin sollen 20 Frauen erreichthig werden über ein wöchentliches Aerobicangebot. Während eines 4-wöchigen Sommerferienprogramms werden zudem mindestens 100 Kinder erreicht, während eines 1-wöchigen Herbstferienangebotes werden weitere 100 Kinder erreicht im interkulturellen Tenever.

 
 
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