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Rede anläßlich der 20 Jahre Stadtteilgruppe Tenever von Professor Yoshikoto Nawata, Hosei-Universität TokioIn der Stadtteilgruppe gilt, wie Sie alle wissen, eine folgende Spielregel: Jeder kann kommen. Und wenn niemand ein Veto einlegt, ist der Beschluss gefasst worden. Jede/ Jeder hat also das Vetorecht. Damit können alle sicher sein, das jede/ jeder ernst genommen wird, jede/ jeder als wichtige Person anerkannt wird.
Ich finde dieses Prinzip sehr wichtig. Und wichtig ist noch die Tatsache, dass dieses Konsensprinzip gerade das ist, was Teneveranerinnen und Teneveranern gemeinsam mit der Projektgruppe, den zuständigen Behörden und den sozialen Einrichtungen, die hier in Tenever angesiedelt sind, selbst erfunden und entwickelt haben.
Der anfängliche Entwurf, nämlich der Entwurf im Oktober 1988 "Nachbesserungskonzept für Osterholz Tenever", der vom Stadtplanungsamt und dem Amt für Wohnungsförderung erstellt wurde, sah zwar die Einwohnerbeteiligung als unentbehrlichen Bestandteil der Maßnahme an, aber ging nicht so weit, dass das Priunzip der Beteiligung das Konsensprinzip sein sollte.
Im Kattenturmer Nachbesserungsprojekt werden eine Vertreterin oder ein Vertreter je eines Wohngebäudes gewählt und nur dieses Personen haben das Stimmrecht.
Im anfänglichen Stadium der Stadtteilgruppe schien auch eine Überlegung angestellt zu sein, ob ein Konzept der "Vertreter der Einwohner" sinnvoll wäre.
Aber im Laufe der Zeit wurde ziemlich früh das Konsensprinzip akzeptiert.
Ich hoffe, dass Ihre Arbeit in Tenever immer erfolgreicher wird, gerade indem jede Bewohnerin/ jeder Bewohner als Träger der Menschenwürde anerkannt wird und ihre/ seine Ideen und ihre/ seine Äusserungen ernst genommen werden.
Danke!
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