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Große Sorgen wegen fehlender Kitaplätze und Situation der Neuwiederstrasse 1 und 3 - die Stadtteilgruppe Tenever solidarisch aktiv

Bis Sommer muss eine „Lösung auf Zeit“ gefunden werden; angedacht ist eine Container-Lösung für eine Übergangszeit bevor ein Anbau im Kita-Regenbogenhaus realisiert werden könnte.
Kinder sind die Zukunft heißt es, die Rechnereien gehen nicht auf, Eltern werden vertröstet. Von der Stadtteilgruppe geht der Appell an die Politiker :
Kümmert Euch um unsere Kinder!
Rolf Diener, Sozialzentrumsleiter, benannte das Problem, das man lösen muss und plädierte für eine schnelle Lösung. Für den Bedarf in Tenever wäre eine Containerlösung, die heute auch schon einen gewissen Komfort haben, ab 1. August nützlich.
Die Stadtteilgruppe wurde beauftragt, an die Sozialsenatorin und den Bürgermeister zu schreiben und sie aufzufordern, sich dringend zu kümmern.

Volles Haus, weit über 100 Bewohner auf der Stadtteilgruppensitzung und wieder stand der „Dauerbrenner Neuwieder Strasse 1“ unter „Sorgen und Problemen“ auf dem Plan. Das Thema scheint inzwischen bundesweit zu interessieren, stern tv und die kommunale Presse war vor Ort und verfolgte die Diskussion.
„Einiges wurde getan“, berichteten einige Bewohner: die Lüftungsanlage und Lüftungsschächte sind neu, aber die Eingangstür schließt nicht; der Flur muss saniert werden; die Fenster müssen raus, es tut sich aber nichts. Es sei trotzdem eine gute Hausgemeinschaft.
Joachim Barloschky, Quartiersmanager, lobte die Mieter, die trotz Widrigkeiten ( 5 mal Besitzerwechsel, 6 mal Verwaltungswechsel innerhalb von 5 Jahren) zusammenhalten und an Bewohnerversammlungen teilnehmen. Umzüge werden inzwischen als notwendig von der BAgIS anerkannt.
Die Bremer Bauordnungsbehörde hat den Eigentümers Auflagen zur Behebung von großen Mängeln auferlegt.
Viele wohnen gerne dort, sagte er, aber wer raus möchte, könne die Umzugskosten und Kaution, bzw. Deponat nach Prüfung durch die BagIS bzw. durch das Sozialamt bekommen.
Bei Mietwohnungen kann mit Hilfe von Mieterschutzverein , BagIS und Sozialamt die Kosten für den Mieterschutz übernommen werden.
Volker Schumann, Prokurist bei der GEWOBA, berichtete, dass die Gewoba die Immobilien Neuwieder Strasse 1 und 3 kaufen will und sie ein Angebot abgegeben haben. Der Gewoba sei sehr an der positiven Entwicklung Tenevers gelegen.
Eine Rückmeldung haben sie bisher. Da anonyme Besitzer hinter den Hedgefonds stehen, sei der Vorgang besonders kompliziert.
Joachim Barloschky bilanzierte, die Stadt und die Stadtteilgruppe Tenever lassen die Bewohner nicht im Stich !

Während nach der Pause der ein oder andere schon mal zur fortgeschrittenen Zeit geht, weil er/ sie an den Win- Soziale Stadt und LOS- Anträgen kein unmittelbares Interesse haben, füllte sich bei dieser Sitzung noch mal der Saal bis zum Bersten: viele Jugendliche kame und setzten sich sehr lebendig und überzeugend für „ihre Projekte“ ein: Die Großleinwand für Tenever zur Fußballweltmeisterschaft ( Antrag des Mütterzentrums) wurde mit 1700,- € beschlossen, für das Familienfest am 7. August ebenfalls 3.500, - € und für die „Initiative Mama Africa 2010 Fussball – WM in Tenever 2.000 - €.
„Stark im Team“ (SiT) der Awo KV Bremen bekommt 1.700,- €: sie stützen junge Menschen, deren Bildungsnachweise oft nicht anerkannt sind und die Ausbildung, Umschulungen absolvieren. Für das 20. Seniorentreffen der Seniorenwerkstatt wurden 540,-€ bewilligt und für das Projekt „Musik, mach mit!“ des Chores Raduga der AWO – KV Bremen 2.000,-€.
Diskussion gab es um den Antrag über 10.000,- € der Gesamtschule Ost zur „Schulhofsanierung“. Aus dem Topf „ neue Projekte“ kommen 5.000,- € aus Tenever. Auch den tanzenden Mädchen aus Tenever wurde eine Spiegelwand in Aussicht gestellt.

Insgesamt eine sehr lebendige, vielseitige und erfolgreiche Stadtteilgruppensitzung, an die sich noch die Generalprobe zu „Afrika kommt“ auf dem „Grünen Hügel“ in Ote anschloss. (matu)



 
Mädchen formulieren ihren Antrag auf der 167. Stadtteilgruppensitzung 167. Stadtteilgruppensitzung und Jugendliche Bewohnerinnen und Bewohner Tenevers auf der 167. Stadtteilgruppensitzung J.Barloschky leitete die 167. Stadtteilgruppensitzung rege Diskussion große Beteiligung
 
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