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Von Mosaiken, Musical Tuishi Pamoka, Aufbau von Medienen in anderen Sprachen und anderen Projekte"Tuishi pamoja" spielt in der afrikanischen Savanne und erzählt die Geschichte eines kleines Zebras und eines Giraffenkindes, die trotz aller Vorurteile und Gewohnheiten ihrer Herde zu Freunden werden.
"Themen wie das Anderssein akzeptieren, aufeinander zugehen und neugierig auf andere Begegnungen sein, sind für die Kinder in unserem Stadtteil von großer Bedeutung in ihrem täglichen Miteinander" hieß es. Das Musical verbindet Musik, Tanz und Theater, Gefühl, Verstand und Motorik und ermöglicht, individuelle Fertigkeiten und sprachliche Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Durch die Öffnung zum Stadtteil und Einladung von Gästen soll eine positive Außenwirkung für Tenever gewonnen werden. Erreicht werden soll ein Lernzuwachs auch an sozialer Kompetenz, aber auch ein "deutlich machen, dass Musik die Fähigkeit besitzt, Kulturen zu verbinden und Begegnungen zu ermöglichen".
In dem Projekt "Aufbau eines Bestandes an Medien in anderen Sprachen" der Nachbarschaftsbibliothek Osterholz, Walliser Strasse 125 sollen insbesondere Romane und Ratgeber zur Alltagsbewältigung für Erwachsene in den Sprachen Türkisch, Arabisch, Tamilisch und Russisch aufgebaut werden, sowie Kinder- und Bilderbücher in deutscher Sprache. Ergänzt werden soll das Angebot durch dazu passende audiovisuelle Medien und zweisprachige, öffentliche, regelmäßige Bilderbuchkinos in der Bibliothek. Pressearbeit und Vermittlung an Multiplikatoren ist ein weiteres Ziel. Der Anteil der Nutzung des Bibliotheksangebote durch muttersprachlich russische, arabische, tamilische und türkische Bewohner mit Migrationshintergrund soll gleichzeitig erhöht werden.
Im April 2010 wird das Cafè Gabriely als sozialer Treffpunkt, das vorübergehend im Rahmen der Stadtteilsanierung geschlossen war, wieder eröffnet. Diverse Renovierungsarbeiten, Neu-Anschaffungen von Lampen, Sitzgelegenheiten und Küchengeräte müssen angeschafft werden. Ds Mütterzentrum Tenever stellte den Antrag und hat das Ziel, Arbeitsmöglichkeiten auf dem zweiten Arbeitsmarkt gerade auch für Bewohnerinnen aus Tenever zu schaffen, um perspektivisch erste Schritte in den ersten Arbeitsmarkt zu planen. Das Projekt belebt zudem und stärkt die soziale Infrastruktur Tenevers.
Ein weiterer Projektantrag des Mütterzentrums gilt dem E@stside-Internetcafè, das vielen sozial und kulturell benachteiligten Menschen einen Zugang zu den neuen Medien ermöglicht. In Kooperation mit der Volkshochschule Ost, Arbeitslosenzentrum Tenever und bras e.V. werden Internetkursangebote angeboten mit einem breiten Spektrum an Bildungs- und Qualifizierungsangeboten. Zielgruppen sind Männer, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund, Hartz IV Empfängerinnen, von Erwerbslosigkeit und Armut Betroffene, SeniorInnen und Menschen mit geringem Einkommen.
Ein weiteres Projekt des Mütterzentrums zur Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten und Stärkung der Infrastruktur Tenevers ist die "Kreativwerkstatt", die sich mit der Second-Hand-Tauschbörse an den Bedarfen des Stadtteils und seiner Bewohnerstruktur orientiert. Die Kreativwerkstatt steht Frauen verschiedener Nationalitäten offen. Ein Treffpunkt, um unter Anleitung ihr kreatives Potential auszuprobieren und weiter zu entwickeln!
Zur Begleitung und Beratung seelisch und psychisch kranker Menschen wurde ein Projekt vorgestallt und genehmigt, ebenso für das Projekt "In Hülle und Fülle" das in Kooperation mit dem Mütterzentrum und Quartier gGmbH durchgeführt wird.
Für die Schaffung eines Boxraums in Tenever, der nach Schätzung des Gewoba rund 160.000 € kosten wird, wurden aus WiN-/ Soziale Stadt insgesamt 50.000 € aus Soziale Stadt und WiN-Mitteln beschlossen. Der TSV Osterholz plant diesen im OTe-Zentrum.
Der Spielhaus-Treff Pfälzer Weg bekommt Geld für das Projekt "Kinder entdecken Bremen", das Jugendhaus Tenever für das Projekt " Smart Defense System", bei dem Jugendliche Körperbeherrschung und soziale Kompetenz trainieren können und der Hort St. Petri erhält für ein Elterntraining finanzielle Unterstützung.
Für familienorientierte Wochenendangebote auf dem Kinderbauernhof Tenever stellte die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe einen Antrag, der auch einstimmig beschlossen wurde. Als erlebnispädagogische Einrichtung ist der Kinderbauernhof generationsübergreifend besonders beliebt und trägt zum positiven Image des ganzen Quartiers bei. Für die monatlichen "Familiensonntage", Hofführungen, Spiel- und Spaßaktionen bei ständig wachsenden Besucherzahlen werden die Mittel gebraucht und beantragt.
Zwar war es ein richtiger "Abstimmungsmarathon", aber die Ideen und Vorstellungen der Projekte überzeugte!.
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