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Zwischenbilanz und Kassensturz auf der 160. Stadtteilgruppe Tenever

Es wurde teils heftig, teils zurückhaltend, aber immer sachlich und fair verhandelt, immer mit der Vermittlung der Einsicht der Notwendigkeiten, so dass am Ende 12 Projektanträge übrig blieben, über deren Finanzierung in der nächsten Sitzung am 23. 09.09 entschieden werden soll. Schulungen für die Online-Stadtteilredaktion BORIS, Gestaltung des Schulhofes des Schulzentrums Koblenzer Strasse, Angebote für Männer, Familienorientiertes Integrationstraining der Kita Kinderhafen Tenever, Aktivitäten für die Bewohner des Nachbarschaftsvereins Bultenweg e.V. und weitere Bedarfe stehen noch auf der Planungsliste.
Es gab dennoch Raum für Fragen der Bewohner und Problemen zur Wohnsituation und dem Alltagsleben in Tenever. Nur noch knapp 40 Wohnungen sind in Tenever auf dem Markt, bei knapp 1000 Wohnungen Anfang des Jahres. Es gibt aber zu wenig große Wohnungen für große Familien! Einige Familien leben mit 11 Personen in 3 Zimmern. Die Zusammenlegung oder Bündelung von Wohnungen gestaltet sich technisch nicht möglich
Sehr gelobt wird die "Werzeugverleihstation", die gut frequentiert wird, bisher noch zum Nulltarif. Ein "Verbesserungsvorschlag" lautet, einen Ausleihtarif festzulegen.
Ein Dilemma gibt es in dem ein oder anderen Haus mit Kabel Deutschland, die mit der GEWOBA einen Vertrag haben, da es hier und dort "Verweigerer" gibt, die Kabel Deutschland nicht überbrücken kann. "Da hilft nur nachbarschaftlich Druck auszuüben" hiess es. Es wird weiter an dem Problem gearbeitet.

Über eine positive Nachricht freuten sich alle und applaudierten: Die Firma Kaefer Isoliertechnik sponsert und baut für den Kinderbauernhof eine Wasserstelle, Wasserspiele, ein Gewächshaus, einen Steinbackofen, ein Hochbeet, einen Holzlagerplatz und einen Pavillion. Alle Mitarbeiter der Kaefer Isoliertechnik schenken an einen Arbeitstag (Freitag) von 7:00 - 17:00 UHr ihre Arbeitskraft.
Eine andere erfreuliche Nachricht: Das "Kutscherhausprojekt" des Mütterzentrums Tenever ( neben dem Ortsamt Osterholz) kann starten. Das Bremer Casino hat das Projekt als "Projekt des Monats" ausgezeichnet mit St. Petri und der Stiftung Wohnliche Stadt und 50.000 € gesponsert.

Am 15.08.09 ist offiziell und "im Ursprung"das Projekt "Stadtumbau West, Pilotprojekt Tenever" - ein Dankeschön an die Sanierung! Zwei "Baustellen" gibt es noch: die Ludwigshafenerstrasse und das OTE-Zentrum ist noch an den Außenfassaden in Arbeit und das "Nordquartier" ist noch als "Baumaßnahme" geplant.
Ralf Schumann dankt den Bewohnern ausdrücklich für die Geduld, die monatelangen Einschränkungen und die erlittenen hohen Geräusch- und Staubpegel.
Dafür ist Tenever aber um so schöner und lebenswerter geworden und kann sich an Lebensqualität und Innovation durchaus mit der "Überseestadt" messen lassen

 
 
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