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Brückenschlag zwischen Hochkultur und Hochhauskulisse: Faust II in Tenever"Für die Übertragung von Goethes Klassiker in die Gegenwart wurden fünf Akte auf aktuelle Lebenswirklichkeit übertragen" würdigt der Weser Kurier und die Bremer Nachrichten (13. Juni 2009) den Brückenschlag . Ein ganzer Stadtteil hat sich bewegt: vornehmlich 500 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Ost (GSO) und die Kammerphilharmonie als Gemeinschaftsprojekt; Kostüme wurden genäht von Frauen des Mütterzentrums Tenever, die Schüler geschminkt und mit Essen und Trinken versorgt während der Proben. Paten standen zur Seite, wie Sparkassenmitarbeiter, die mit den Schülern über "die Erfindung des Geldes" sprachen, die Polizei Tenever über Recht und Unrecht, die Berufsfeuerwehr klärte Fragen zu Brandkatastrophen und Explosionen, ob Choregraphie, Tontechnik, künstlerische Gestaltung, Bühnenbild, alles wurde mit Schülern, Bewohnern erarbeitet. "Ein ganzer Stadtteil spielt Faust II" schreibt taz bremen (13./14.06 09 ) "In Bremen-Tenever, das als sozialer Brennpunkt gilt, führen Einwohner mit Prominenten den Goethe Klassiker als Sprechoper auf".
Identitäts- und kulturstiftend zugleich, dazu "bunt, prall, lebendig: Faust II in Tenever"
Weser Kurier 13. Juni 09 Kultur). "Mit großer Spiellust und Disziplin - Faust II ist modern, gespickt mit Hip Hop, Techno und Computermusik. Jugendkultur mischt sich leichfüßig mit deutscher Klassik (Bild, 13.06.09).
"Die Profis, die die Sprechoper "Faust II" entwickelt und dargestellt haben (Faust-Sprecher: Dominique Horwitz; Faust-Tänzer: Jean Laurent Sasportes; Helena: Etta Scollo; Narr: Mateng Pollkäser; Komponist: Kartsen Gundermann; Regissuerin: Julia Haebler; Dirigent: Alexander Shelley; Choreographin: Maria Amschwand) und die Kammerphilharmonie haben etwas Besonderes geleistet, die Mädchen und JUngen von der GSO und die vielen ASktuere aus dem Stadtteil etwas Einmaliges für sich und Tenever - einem Stadtteil, in dem an diesen Abenden an "Utopia" gebaut wurde....Goethe schaute auf Tenever - und hat mit seinem "Faust II" einen bleibenden Eindruck hinterlassen".
"Schade, dass nur zwei Aufführungen geplant waren" schreibt der Weser Report (14. Juni 2009).
Wie gut, dass Eike Besuden und sein Team gefilmt hat, der dann sogar "bleibend" in die Kinos kommen wird!
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