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Viele Ideen, Modellvorhaben und Projektvorschläge auf der 20. Jubiläumssitzung in Tenever

Das Mütterzentrum stellte einen Antrag auf Fördermittel aus dem "Modellvorhaben Soziale Stadt" vor. Für den Ortsteil Tenever - mit der höchsten Arbeitslosen- und Migranten/innen - Quote werden zwar von unterschiedlichen Trägern Projekte zur beruflichen und sozialen Integration von Benachteiligten durchgeführt, es bedarf aber einer kontinuierlichen Qualifizierung, Qualifizierungstreppe hin zu einem erfolgreichen Aufstieg in die Erwerbstätigkeit. Innovative Strukturen eines Bildungszentrums sollen aufgebaut und organisiert werden mit einer geregelten Grundfinanzierung.

Ein weiteres Modellvorhaben reichte Quartier gGmbH ein. Das SZ Koblenzer Strasse, St. Petri Jugendhilfe und Quartier e.V. gehen eine Kulturpartnerschaft ein. Das Vorhaben soll die historische und aktuelle Dimension der Einwanderung beleuchten und neue Zugänge für Jugendliche im Kulturprojekt erreichen im Bereich Kostüm, Bühnenbau, Schauspiel, Licht-und Tontechnik.

Die Interkulturelle Werkstatt bereitet mit dem Zentrum für Schule und Beruf (ZSB) und der berufsschule Steffensweg (ABS) , dem Quartiersmanagement Tenever und dem Quartiersmanagement Kattenturm ein Theaterprojekt "Broadway" vor. Das Modellprojekt richtet sich an junge ERwachsene, die ohne Arbeit und ohne Ausbildungsplatz sind und im Schul- und Ausbildungssystem nicht so erfolgreich waren (Schulabbrecher, Migranten, geduldete Flüchtlinge). Es geht um größere Rückkehrmöglichkeit in das vorhandene System, um Identitätsfindung, Orientierung, Talente zu entdecken, und im Coaching darauf aufbauend ein berufliches Profil zu erarbeiten.

Mehrere WiN-Projekte wurden beschlossen: "Sport für alle in der Halle für Bewegung" vom Fitpoint. Die Angebotspalette reicht von Bewegungsangeboten für Kleinkinder, Fitnessangeboteen,für JUgendliche und Erwachsene, Aerobic für Frauen, Tanzen, Cherrleading, Fußball für Jungen und Mädchen, Handball, Badminton, Ballspiele für familien bis Basketball für JUgendliche und Erwachsene.
Mit diesem reichhaltigen und abwechslungsreichen Angebot wurden 2008 29 624 Kinder und Jugendliche erreicht unetschiedlicher Herkunftsländer erreicht. Es werden hier auch in 2009 Begegnungen geschaffen, die gesundheitlich, präventiv und sozial integrativ wirken.

Handycap führt erfolgreich den Treffpunkt, die Anlaufstelle und das Büro für Schwerbehinderte weiter. Das Ziel monatlich 30 bis 50 Personen zu erreichen, gelingt - EDV-Lehrgänge und Veranstaltungen finden statt, einige Besucher nehmen am Behinderten-Parlament teil.

Für das Ferienprogramm 2009 (Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien) wurden Fördermittel beantragt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Tenever und diversen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Tenever.
Mit den geplanten Ferienaktivitäten sollen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit bekommen, die Zeit der Ferien sinnvoll zu nutzen, an kreativen und erfahrungsreichen Aktionen teilzunehmen und in der gemeinschaft mit anderen Menschen erlebnisreiche Stunden zu verleben.
Für die Familiensonntage und das Farmfest 2009 hat die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe beantragt: Hofführungen, Spiele, Spaßaktionen, das heranführen an den Umgang mit Hoftieren, und Unterhaltung erweitern das Angebot - sie dienen der generationsübergreifenden Verständigung, der sozialen Integration von Teneveranern und Menschen aus anderen Stadtteilen. Die Besucherzahlen wachsen ständig und verdeutlichen die Attraktivität .

Nachdem der Teil 1 der "Kul-Tour" für Teneveraner erfolgreich verlaufen ist und unterschiedliche Zielgruppen aus Tenever an den Besuchen im Überseemuseum, Kunsthalle, Focke-Museum, Bremer Landgericht teilgenommen haben, soll jetzt das Projekt weitergeführt werden bis April 2010 mit weiteren Angeboten. Jugendliche, ältere und junge Erwachsene und bildungsferne Bewohner, die unter Armutsbedingungen nicht teilhaben können an kulturellen Angeboten der Stadt Bremen und Bremerhaven, werden Zugang zur Kultur und Bildung bekommen. Gleichzeitig fördert dieses Projekt die nachbarschaftliche Kommunikation im Quartier.

Die Anschaffung von Werkzeugen für den Werzeugverleih Tenever ist durch einen WiN-Antrag der Interkulturellen Werkstatt möglich, in Kooperation mit der GEWOBA und dem AK Tenever. Im Rahmen der Arbeit des Projektes
Crew Service Teams Tenever ist festgestellt worden, dass ein großer Teil der Bewohner Tenevers in der Lage wären, sich selbst zu helfen, jedoch nicht über die technischen Mittel verfügt, wie Bohrmaschine, Schleifgerät, Leiter etc. Dieses Projekt soll dazu Hilfe anbieten, gegen eine kleine Gebühr und Pfandhinterlegung können aus dem Werkzeuglager technische Geräte verliehen werden.

Eine kontroverse Diskussion gab es wieder um den Antrag des TOA - Bremen, "Schlichten in Nachbarschaftsne " in Osterholz Tenever. Es waren sich alle einig, dass der Täter-Opfer-Ausgleich gute Arbeit macht und wichtig ist, es aber in die Regelfinanzierung gehört.
Die mangelnde Transparenz über die Arbeit sorgte auch für Unruhe und Emotionen, "denn der Topf ist auch bei anderen leer". Ein Kompromiss wurde gefunden: die ;ittel in Höhe von 2841 € sollen jetzt aus dem Topf "neue Projekte" kommen, allerdings soll TOA erneut um eine Initiative starten für die Regelfinanzierung. Joachim Barloschky warnte: "Tenever ist nicht in der lage, so wietrzumachen, weil wir sonst Geld von anderen wichtigen Projekten abziehen müssen".
Wie viele Fälle gelöst wurden, wie viele Gefängnisaufenthalte verhindert wurden, wie viele Schlichtungsfälle es ga, wird die Stadtteilgruppe das nächste Mal erfahren, es wird dann auch auf deren Webseite zu lesen.



 
Besuch auf dem KInderbauernhof Tenever

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Stärken und Schwächen Tenevers  (nennungen der kinder schöne und hässliche plätze stadtteilr..pdf) Stärken und Schwächen Tenevers
Kinder entdecken ihren Stadtteil Tenever  (dokumentation stadtteilrundgang 13-3-09.pdf) Kinder entdecken ihren Stadtteil Tenever
Kinder fotographieren ihren Stadtteil Tenever  (fotos stadtteilrundgang doku.pdf) Kinder fotographieren ihren Stadtteil Tenever
 
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