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Was bewegt Tenever zu Beginn des Jahres 2009?Durch die Abschiebung in ein für die Kinder unbekanntes Land würde auch die Familie auseinandergerissen, denn lt. Androhung sollen neben den Eltern fünf KInder mit ausgewiesen werden, drei dürfen bleiben.
Anwesende PolitikerInnen und professionelle TeilnehmerInnen sind jetzt aktiv: die Ausländerbehörde und Innensenator Mäurer wird konsultiert, Überlegungen rund um den Kirchentag in Bremen, der unter dem Motto steht "Mensch wo bist Du?", werden konkretisiert und ein "Tenever-Solidaritätsfond" wurde vorgeschlagen.
Es brodelt tüchtig in der Neuwieder Straße! Die Bewohner der Häuser Neuwieder Straße 1 und 3 verzweifeln: die Häuser verfallen immer mehr, "Fenster fallen entgegen, wenn versucht wird, sie zu öffnen", der Schimmel in den Wohnungen nimmt zu, es gibt keine Conciergen mehr dort, die Verträge für die zwischenzeitlich eingesprungene "Crew" der Interkulturellen Werkstatt wurden von Krüger Immobilien nicht unterschrieben.
Hilfe vom Vermieter, die Investment-Firma Babcock & Brown "ist wenig zu erwarten, denn sie steht selbst "mit dem Rücken zur Wand", hieß es "und kämpft um das Überleben".
Viele Ideen und Vorschläge kamen spontan, um mehr Druck auszuüben: das Gesundheitsamt solle informiert werden, das Bauamt eingeschaltet werden, um die Enteignung voran zu treiben, Gesetze sollten erlassen werden, dass Häuser nicht mehr gekauft werden dürfen, um nur die Miete zu kassieren. Die Einleitung eines Antrages auf ein Zwangsverwaltungverfahren sollte gestellt werden, hieß ein Vorschlag.
Politik soll aufgefordert werden, für die Menschen und nicht nur für die Bauten etwas zu tun.
Politik ist gefragt!
Briefe an das Bau- und Sozialressort und an alle Fraktionen werden jetzt im Auftrag der Stadtteilgruppe Tenever zusammen mit der Projektgruppe Tenever geschrieben.
Für Anfang Februar ist eine erneute Bewohnerversammlung geplant mit Aktionen und Einladung der Mieterorganisationen.
Sehr positiv wurde das Angebot der GEWOBA aufgenommen, einige Bewohner kurzfristig in deren freien Mietwohnungen (max. 50 Dreizimmerwohnungen) unterzubringen, "Asyl" zu bieten, um ein bisschen das Leid zu mildern".
(Insgesamt wohnen in der Neuwieder Straße 1 + 3 zweihundertvierzig Familien)
Dieses wurde auf dem "kurzen Weg" mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Volker Riebel, Gast und Redner auf der 155. Stadtteilgruppensitzung, und Ralf Schumann, Geschäftsbereichsleiter abgesprochen.
Dieses Angebot der GEWOBA kurzfristig zu helfen wurde als "nachbarschaftlicher und freundlicher Akt" sehr mit Beifall geklatscht, löst aber auf lange Sicht die Probleme nicht.
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