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Einladung zur Lichtpunkte - Auftaktveranstaltung der Teneverliga 2008Tenever ist das kinderreichste und am stärksten von Armut betroffene Quartier am Stadtrand Bremens. Es ist ein Hochhausgebiet, deren BewohnerInnen zu zwei Dritteln Migrantenfamilien sind, mit Menschen aus über 80 Nationen
Bereits in den 90-iger Jahren haben sich Pädagogen unterschiedlicher sozialer Einrichtungen aus Tenever (Schule, Freizeiteinrichtungen, Horthäuser) zusammengeschlossen und 1995 die "Tenever-Liga" gegründet, weil schon zum damaligen Zeitpunkt Fußball eine besonders beliebte Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen war. Es beteiligten sich an die 30 Mannschaften (Straßenmannschaften ! und aus soz. Einrichtungen). Die Motivation und die Begeisterung am Fußballspielen dient der Förderung der sozialen Integration, Förderung des Miteinanders (fairer Umgang, Einhalten von Regeln, Förderung der Kommunikationsfähigkeit, der Toleranz, des gewaltfreien Umgangs, der Konfliktfähigkeit, der Sprach- und Sprechfähigkeit in deutscher Sprache), der Konzentration, Ausdauer und Gesundheit.
Die Federführung für die Tenever - Liga hat der "fitpoint", eine Einrichtung der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe, die schwerpunktmäßig sportliche und sozialpädagogische Inhalte der Kinder - und Jugendarbeit verknüpft, in Kooperation mit dem Landessportbund Bremen e.V. (LSB) und dem Bremer Fußballverband e.V. (BFV).
Der "fitpoint" ist ein sportlich orientierter Treffpunkt in der "Halle für Bewegung".
Derzeit beteiligen sich 20 Mannschaften (150-180 TN/ 95 %männlich) an der Tenever-Liga im Alter von 6 - 14 Jahren, unterschiedlicher nationaler, kultureller und sozialer Herkunft. Die Turnierrunden finden von April bis Oktober wöchentlich statt.
Die Tenever-Liga ist das größte vereinsfreie Fußballprojekt für Kinder und Jugendliche in Bremen.
Ausgezeichnet wurde die Tenever-Liga, weil folgende inhaltliche Zielsetzungen angestrebt werden, die Modellcharakter haben:
Die Einrichtung von Spieltreffs und der Ligabetrieb mit generationsübergreifender Mitwirkung, Einbeziehung von Eltern und älteren Geschwistern aus Tenever als Mannschaftsbegleiter, Spielleiter und Organisationshelfer. Ein weiterer neuer Projektansatz ist die verstärkte Ansprache und Einbeziehung von Mädchen - bisher besteht die Tenever-Liga zu 95 % aus Jungen - und einer sportpädagogischen weiblichen Mitarbeiterin.
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