Stadtteilgruppe Bremen-Tenever KontaktImpressum
Tenever Aktuell
Stadtteilgruppe
Projektgruppe Tenever
Bewohnerbeteiligung
Förderprogramme
Archiv - Nachlese
Protokolle der Stadtteilgruppe
Projekte der Stadtteilgruppe
 

Beeindruckende 149. Stadtteilgruppensitzung Tenever: Demokratie von unten

So bedankten sich auch zwei Kita-Leiterinnen im Namen der Eltern , "dass nach 25 Jahren Kürzungsrunden, Sparen, Stagnation und Stellenreduzierung jetzt endlich der Ausbau der Kinderbetreuung in ganz Bremen umgesetzt wird von der neuen Regierungskoalition und 10. Mill. Euro für benachteiligte Stadtteile aufgestockt wird. Die Ferienbetreuung ist damit möglich, ein kostenloses Mittagessen, der Ausbau der frühkindlichen Bildung und mehr Personalausstattung und eine Betreuung von 4 auf 5 Stunden.
Das sei ein richtiger Schritt in die richtige Richtung! Zugleich machten sie darauf aufmerksam, dass noch weitere Aufgaben für die 0-3jährigen gelöst werden müssen.

Aber auch für die Älteren sollte angesichts der Teuerungsrate, kleinen Renten mit nur "1,5 % Rentenerhöhung seit Jahren!" mehr getan und der intergenerative Dialog gefördert werden.

Dicke Krokodilstränen flossen bei den unterschiedlichsten Menschen bei der Verabschiedung von Maren Schreier, die 6 Jahre im Stadtteil in der Projektgruppe Tenever Projekte, Anträge vorbereitet, begleitet und mit den Initiativen umgesetzt hat. Frau Jüngst, Senator für Bau, die diese Kürzungen von insgesamt 60 Stunden Frauenpower in Tenever und im Hahnenkamp vertreten musste, hatte einen äußerst schweren Stand. Die Wertschätzung, die Frau Schreier entgegengebracht wurde, stand in vollem Kontrast zu dem Unverständnis seitens der Behörde und fand letztlich Ausdruck in der Wut der Bewohner, Vertreter/Innnen der Initiativen und Politiker über die Argumente der Behörde. Auch die formale Rechtfertigung mit Begleitwörtern wie "Gebietskulisse","Andocken an der Aufwertung Tenevers", neuen Varianten von Programmen - ob Bundes- oder Europaweit -, viel Geld für Evaluationen in die eine oder andere Richtung und "Bündelung von Maßnahmen als effektives Mittel" konnte diesen Dissens nicht aufheben. Die Diskussion war lebendig kontrovers, aber immer sachlich: ein Paradebeispiel eines mißlingenden Theorie-Praxisbezugs; ein Formalismus versus lebendigem Leben spielte sich ab.

Eine Verwaltung und Regierung, die von "Demokratie und Partizipation "spricht , sollte auch höchst sensibel darauf achten was unten passiert und die Beteilung der Menschen würdigen und nicht mit Formeln abwehren. (Anmerkung der Red.)

Die Projektgruppe Tenever wurde beauftragt, einen Antrag der Stadtteilgruppe an beide Senatoren (Soziale und Bau) weiterzuleiten mit der Forderung : "Wir brauchen dringend eine weitere Stelle für die Projektgruppe Tenever!"

Um so erstaunlicher war es, dass trotz der fortgeschrittenen Zeit die Stadtteilgruppe Tenever noch über 17 Anträge aus Win-/Soziale Stadt und LOS berichten, sachliche Fragen stellen und beschließen konnte im Konsens.
Folgende Anträge lagen zur Beschlussfassung als Tischvorlage vor - siehe Anhang.
Über die einzelnen Projekte wird separat berichtet. (matu)

 
Projektgruppenteam Tenever volles Haus auf der 149. Stadtteilgruppe Tenever standing ovation für Maren Schreier

Downloads


Folgende Antraege lagen zur Beschlussfassung vor  (149 sitzung tischvorlage ueberarbeitet.doc) Folgende Antraege lagen zur Beschlussfassung vor
 
© Stadtteilgruppe Bremen Tenever