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103. Stadtteilgruppensitzung am 14.05.2003: 103. Sitzung

Auf der Tagesordnung stehen wie immer aktuelle Fragen und Ideen, die Beschlussfassung über WiN-Projekte und natürlich neues von der Sanierung.
Außerdem werden Jugendliche des Alkolholfreien Jugendcafés ihre Ideen für ein neues Domizil vorstellen, da es im nächsten Jahr wegen Abriss des Keßlerblocks wegfällt.

Pressemitteilung

103. Sitzung der Stadtteilgruppe Tenever

Zukunft des Jugendcafés noch offen

Die rund 100 jugendlichen Besucher(innen) des Alkoholfreien Jugendcafés bangen um ihre Zukunft, denn ihr derzeitiges Domizil - der Keßlerblock in der Neuwieder Straße 2-42 - fällt Anfang 2004 der Abrißbirne zum Opfer. Auf der 103. Sitzung der Stadtteilgruppe am Mittwoch, 14. Mai um 18.00 Uhr im Horthaus St. Petri, spielt dieser Tagesordnungspunkt dementsprechend eine zentrale Rolle.

Als Reaktion auf die ungewisse Zukunft ihres Alkoholfreien Jugendcafés sind die jugendlichen Nutzer/innen bereits im Vorfeld aktiv geworden und haben auf einem Workshop eigene Vorstellungen entwickelt. Das Ergebnis: eine Zukunftswerkstatt, die sie auf der kommenden Sitzung einer breiteren Öffentlichkeit in Tenever präsentieren wollen. Man darf gespannt sein, welche Visionen die jugendlichen „Macher“ entwickelt haben.

Ein weiterer TOP bezieht sich auf aktuelle Informationen zur bevorstehenden Tenever - Sanierung sowie die personelle Besetzung von drei Arbeitsgruppen mit Vertreter/innen der Stadtteilgruppe. Diese sollen in die AG´s der bei der Sanierung federführenden OTG (Osterholz-Tenever-Grundstücksgesellschaft) ihren gesunden Menschenverstand einbringen, um die Planungen im Sinne des Gemeinwesens im Bremer Osten mit zu qualifizieren.

Weiter stehen auf der Agenda wieder Beschlußfassungen über die Vergabe von WiN - Soziale Stadt - Mitteln. Behandelt werden u.a. ein Kinderatelier für (Quartier e.V.) /möglicher Umzug der Projektgruppe in neue Räumlichkeiten sowie die Umnutzung von Räumen der Ev. Gemeinde Tenever für Bewegungs- und Familienarbeit sowie die Bereitstellung von Geldern für Öffentlichkeitsarbeit.

Übrigens: Die Stadtteilgruppe Tenever agiert seit nunmehr 14 Jahren als lokales öffentliches Forum, in dem alle Fragen des Quartiers beraten, Projekte vorgestellt, Verbesserungsvorschläge eingebracht und über die Vergabe von öffentlichen Mitteln im Konsens entschieden wird. In diesem die gesellschaftlichen Kräfte des Gemeinwesens bündelnden Gremium treffen sich circa alle 6 Wochen Gewerbetreibende (Vertreter des Tenever-Zentrums), der Politik (örtlicher Beirat der bremischen Bürgerschaft), Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft (Gewoba als Verwalterin der Wohnblöcke), Vertreter der sozialen und schulischen Einrichtungen sowie die öffentliche Verwaltung (Amt für soziale Dienste, Stadtplanungsamt, Amt für Wohnung und Städtebau, Polizei, Stadtgrün, Ortsamt). Und last but not least treffen sich in der Stadtteilgruppe Vertreter des Bewohnertreffs und interessierte Bewohner/innen. Als Geschäftsführung aller Akteure in Tenever fungiert ein ämterübergreifendes Team der Verwaltung: die Projektgruppe Tenever.


Projektgruppe Tenever
i.A. Wolfgang Plessow








 

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Einladung 103. Sitzung  (sitzung.pdf) Einladung 103. Sitzung
 
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