|
|
 |
| |
 |
Tage des \"Keßlerblocks\" sind gezählt!Auf den Tag wollte sich Manager Schumann von der eigens zum Zweck des Stadtumbaus gegründeten OTG (Osterholz-Tenever-Grundstückgesellschaft) nicht festlegen. Nur soviel: „Ende März wird mit dem Abriss des Kesslerblocks begonnen. Das Haus wird nicht gesprengt, sondern vorsichtig abgetragen, damit die in dem Bau vorhandenen schädlichen Stoffe nicht in die Umwelt gelangen.“
Um die Mieter des Wohnblocks muß sich niemand Sorgen machen. „Bis auf einen Mieter,“ so Frank Stickel von der AG Umzugsmangement der OTG, „ist der Kesslerblock jetzt leer.“ Dessen Umzug sei in kürzester Zeit zu erwarten. In der Wormser- und Pirmasenser Straße an der Fußgängerebene gebe es für die im Rahmen der Sanierung umzusiedelnden Mieter noch drei bis vier ungeklärte Fälle. Für alle anderen sei eine Lösung gefunden worden.
Ein Abenteuer für die „Umzieher“ ist der Wohnungswechsel im Übrigen nicht: „In der Pirmasenser Straße 23 sanieren wir modellhaft drei Wohnungen,“ berichtet Ralf Schumann auf der Sitzung der Stadtteilgruppe. Da könne man sich schon mal gut vorstellen, wie es hinterher in den Wohnungen aussehe.
Alle baulichen Veränderungen im Quartier – sowohl die großen als auch die kleinen - sollen nach den Vorstellungen des OTG-Geschäftsführers öffentlich gemacht werden. Nicht zuletzt im Sinne der Zielsetzung: Arbeit nach Tenever zu holen und das Image des Quartiers nachhaltig zu verbessern. Dafür habe man die Agentur in(corporate mit eingespannt. Um den „Stadtumbau West“ für Alle sichtbar zu kommunizieren werde man ein entsprechendes Eingangsschild auf dem Areal des Kesslerblocks aufstellen, viele Aktionen rund um den Abriss mit Bewohnerbeteiligung starten und last but not least in einer Pressekonferenz in Anwesenheit von Bausenator Jens Eckhoff die Entwürfe zum Stadtumbau in einer Ausstellung präsentieren.
Neben diesen öffentlichkeitswirksamen Aspekten hatten sich die Akteure der Stadtteilgruppe aktuell auch mit Geld für Verbesserungsprojekte zu befassen. Konsens erzielt wurde über die Weiterführung eines Projekts der ULE (Umweltlernwerkstatt) über 15 000 Euro, 10 000 Euro erhielt die Recylingbörse und das Projekt des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA) schlug ebenfalls mit 10 000 Euro zu Buche. Für die Renaturierung des Embser Mühlengrabens wurden durch Verzicht auf ein anderes Projekt schließlich 2 300 Euro und für den Umzug des Leichtathletikzentrums (LAZ) in neue Räume schließlich 500 Euro genehmigt.
Im Rahmen der Vergabe weiterer Mittel aus dem Bundesprogramm LOS (Lokales Kapital für Soziale Zwecke ) sind noch über folgende Projekte Beschlüsse „ unter Vorbehalt“ gefaßt worden: Ein von der GSO durchzuführendes Bewerbungstraining über 3 976,-- Euro, ein Angebot zur Beschäftigungsförderung des Arbeitslosenzentrums Tenever (ALZ) in Höhe von 2 735,-- Euro sowie Orientierungskurse/Sprachförderungsprojekte der Interkulturellen Werkstatt über insgesamt 9 710 Euro.
Wolfgang Plessow
Projektgruppe Tenever
|
|
|
 |
|
 |
| |
 |
 |
|