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Delegation aus Wolfsburg-Westhagen besucht Tenever am Montag, den 06.09.2004.Auf dem Rundgang durch Tenever wurden Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien, die sozialen Netzwerke und interkulturellen Einrichtungen mit ihren Akteuren vorgestellt. Eine Diskussion zum internationalen Leben in Tenever fand in der Interkulturellen Werkstatt Tenever "Cafè Mosaik" statt, an der auch Aktive der Hoodworker und der OTG teilnahmen. Der Diskurs zur Sanierung, Stadtteilgruppe, WiN-, LOS-, Soziale Stadt-Projekten wurde zusammen mit dem otg-Geschäftsführer, dem Ortsamtleiter, Bewohner/innen, Mitgliedern der Bremischen Bürgerschaft, dem Schulleiter in der Schule Koblenzer Straße geführt:
"Der Statteil Tenever hat ähnliche Strukturen wie Wolfsburg-Westhagen: eine klassische Großbaustruktur der 70iger Jaher, einen hohen Anteil von Migranten, eine Vielzahl von Ethnien sowie schwierige Eigentumsverhältnisse." Beide Stadtteile sind Fördergebiet im Bund-Länder-Programm Soziale Stadt. Es gibt Überschneidungen und Unterschiede, aber beide arbeiten mit kreativem Blick in die Zukunft. Dazu gehört das positive Ziel der Integration und Begegnung auf mehreren Ebenen, die Akzeptanz und das Interesse an anderen Kulturen, Konsens und Kommunikation. "Wir sehen was möglich ist, wir arbeiten an einem anderen Image".
Die Besonderheiten und Möglichkeiten des Förderprogramms in einem Stadtstaat wie Bremen beeindruckten: z.B. das Sonderprojekt Halle für Bewegung unter dem Aspekt Sport, Integration und Entwicklungsförderung, eine Konsequenz nach "Pisa". "In Bremen bekennt man sich zu seinen Vorstädten, erzielt ergänzende Maßnahmen, setzt Zeichen" aber -so der gemeinsame Tenor - wir müssen noch "verdammt viel tun".
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