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113. StadtteilgruppensitzungKritische Anfragen, zweifelnde Nachfragen und Aussagen zu losen Pflastersteinen auf Radwegen, Sauberkeit in den Wohnblocks, Ermutigungen zu Hausbewohner-Versammlungen und Unsicherheiten zur Sanierung, alle Fragen der Bürger/innen wurden mir großer gegenseitiger Toleranz positiv behandelt.
Insgesamt ging es um Beiträge zur Verbesserung der Lage in Tenever, die von den jeweiligen Antragstellern vorgestellt, begründet und von der gesamten offenen Stadtteilgruppe nach dem Konsensprinzip einstimmig beschlossen wurden. Mit 6 Anträgen auf Fördermittel aus dem Programm "Wohnen in Nachbarschaften (WiN-Tenever)", 5 weiteren Anträgen auf Fördermittel aus dem Fond "Soziale Stadt Tenever" und 5 Anträgen aus dem Projekt LOS - Lokales Kapital für soziale Zwecke wurde geduldig, tüchtig und qualifiziert abgewogen und ein einfallsreiches Mammutprogramm für Tenever verabschiedet.
Alle Projekte dienen der Qualifizierung und Integration benachteiligter Gruppen in Tenever, der Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt und der Vernetzung mit Ausbildungs- und Arbeitsplatzanbietern. Ob Jugendliche, Migranten, Ältere, Frauen, kinderreiche Mütter, Männer und Rollstuhlfahrer, alle Nachbesserungsvorschläge dienten allen und verrieten sehr viel über das Leben in Tenever und die vielfältigen Bewohner: der Wunsch nach Gemeinschaft, nach kleinen künstlerischen Gestaltungsnischen "made in Tenever", nach Integration. Integration wird hier verstanden als ausgestalten und ausbauen, dazugehören, hinzufügen, nachwachsen, sich erneuern. Trotz vieler persönlicher und gesellschaftlicher Zumutungen haben die Bewohner in diesem Stadtteil den Willen, den Stadtteil zu wenden, hin zu einem Stadtteil mit Zukunft. Eine internationale Stadt?
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113. Stadtteilgruppensitzung
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