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Die 115. Stadtteilgruppensitzung

Aktuelle Fragen zur Sanierung wurden von den Vertretern der GEWOBA direkt beantwortet. Die Wormser- und Ludwigshafener Straße werden von 2005 bis 2006 gleichzeitig saniert, die Sanierungsarbeiten in der Pirmasenser Straße gehen zügig voran.
Ein großer multifunktionaler Veranstaltungsraum muß mit in die Planung, wünschten sich die Bewohner in Tenever. "Wir brauchen einen großen Raum für Trauerfeiern, Rituale, Hochzeiten, Feiern"- jeder soll den flexiblen Raum nutzen können". Im Rahmen der Sanierung sollen denn auch als Ersatz für Partyräume etc. Gemeinschaftseinrichtungen geschaffen werden.

Das entsprach auch der Bewohnerumfrage, die das POLIS-Institut an der Hochschule Bremen durchgeführt hat und vorstellte. Mit einer Power-Point-Präsentation stellte Manfred Born die Ergebnisse der Studie vor.
Sie kann bei der Projektgruppe Tenever angefordert werden:
e-mail: projektgruppe@bremen-tenever.de oder
Adresse: Projektgruppe Tenever, Neuwieder Straße 44a, 28325 Bremen (Tel. 0421- 42 57 69)

Für große Unruhe sorgte die nicht geklärte Situation der Verpflegung an der zur Ganztagsschule umgestalteten Schule mit integriertem Hort an der Andernacher Straße. Die Projektgruppe bekam den Auftrag, an Senatorin Röpke für Soziales und Senator Lemke für Bildung einen Brief zu schreiben. Auf der Sondersitzung am 27.10.2004 mit dem Schwerpunkt "Perspektiven für Kinder" wird dieses Thema wieder aufgerufen.

Der Standort für den zukünftigen Einzelhandel in Tenever steht immer noch nicht fest. Bis Ende 2004 soll entschieden werden. Ein klares "Nein" dagegen kam von Mercedes zum Bau des Ausbildungszentrums an der Ecke Neuwieder Straße/ Ecke Otto-Brenner-Allee, da Mercedes grundsätzlich keine Ausbildungszentren außerhalb ihres Geländes unterhält.
Der Internationale Bazar wird von den Bewohnern weiterhin favorisiert.
Differenzierte Vorstellungen und Wünsche gab es viele, deshalb beruft die Projektgruppe einen "Runden Tisch" ein, um die Ideen und Entscheidungen gemeinsam zu entwickeln.

LOS-Gelder (Lokales Kapital für soziale Zwecke) wurden an den Migrantinnenrat zur Qualifizierung von Kursleiterinnen im Bereich familienorientiertes Arbeiten und Integration einstimmig vergeben.

Weitere WiN-Projekte wurden beschlossen: ein Internationales Kochbuch entsteht innerhalb eines achtwöchigen Projektes mit dem Ziel, Frauen verschiedener Kulturen zu qualifizieren in Bild- und Textverarbeitung, auf der Basis ihres eigenen
Könnens. Zur Verstetigung der Einrichtung Täter-Opfer-Ausgleich wurde ein Überbrückungsgeld genehmigt, denn erst im November wird die Bürgerschaft Stellung zu dem Schlichterprogramm nehmen.
Für einen Elternworkshop und eine Exkursion nach Salzgitter unter dem Arbeitstitel "Krippenkinder und Senioren unter einem Dach" und für die Reparatur der Instrumente und Grundstock für die rhythmische Erziehung der Kinder-Samba-Gruppe wurden weitere Fördermittel bereit gestellt.

"Streetwork" im Bereich Tenever/Lilie 1 wurde leidenschaftlich diskutiert. Da die Gegenfinanzierung noch nicht steht, konnte nichts beschlossen werden, aber mit dem Thema wird sich die Stadtteilgruppe in der November-Sitzung befassen.

Ein großes Kompliment ging an die Organistoren und Beteiligten des Stadtteilfestes "Tenever hebt ab", es hat allen sehr gut gefallen und auch die Bremer waren begeistert von dem bunten Leben und Treiben in Tenever.

 

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Protokoll  (protokoll der 115.doc) Protokoll
 
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