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Wir in Tenever (WIT): Wir in Tenever (WIT)

"Jeder von uns hat seine Stärke und gemeinsam bilden wir ein Ganzes" stellten sie sich vor: ob russischer, türkischer, afrikanischer, polnischer, deutscher oder asiatischer Herkunft - gemeinsamer Sport, Disco- und Netzwerkparties sind gemeinsame Aktivitäten.
Helfen ins Berufsleben einzusteigen und eine Ausbildung zu finden, Nachhilfe und Weiterbildung in Mathematik und Deutsch sind weitere Ziele. Für die Zukunft planen sie ein Dienstleistungszentrum zur Vermittlung von Arbeitsplätzen mittels Arbeitsamt. Kooperationspartner sind Arbeit und Leben, die GEWOBA, der Landessportbund und das Lidice - Haus. In Volker Kröning, Bundestagsabgeordneter (SPD) haben sie inzwischen einen Verbündeten: er ist Vereinsmitglied. Frank Schmitz (stellvertretender Unterbezirksvorsitzender Bremen-Stadt SPD) überbrachte die Grüße und Wünsche von ihm "damit Ihr Euch für den Wettbewerb um die Übernahme des Freizis gut aufstellt".

Für viele ist das "Freizi" ein "zweites Zuhause", hier "werde ich angenommen wie ich bin", hier "wird alles demokratisch gemacht und alles besprochen" und es ist ihr Anliegen, enger mit den Einrichtungen zusammen zu arbeiten, auch mit dem Ortsamt.

Sie würden gerne das privatisierte "Freizi" übernehmen, oder eine Partnerschaft mit einem anderen Träger eingehen. Auf jeden Fall soll gewährleistet sein, dass die Jugedlichen im Mittelpunkt stehen und Selbstverwaltungsprozesse erhalten bleiben.

Das Vorstandsteam nimmt regelmässig an Fortbildungen und Seminaren zum Thema " Jugendleiter - Ausweis" teil, macht Konfliktberatung und bewirbt sich bei dem Wettbewerb "5000 x Zukunft". War das "Freizi" früher vorwiegend von arabischen und türkischen Jugendlichen "besetzt" , hat inzwischen eine starke Durchmischung statt gefunden und es ist nun erklärtes Ziel, jetzt mehr deutsche Jugendliche "reinzubekommen".

Werner Schwagereit, Leiter des Jugendfreizeitheims Tenever, ergänzte, dass viele Jugendliche aus anderen Stadtteilen kommen; so entwickelt sich das "Freizi Tenever zu einem zentralen Marktplatz für verschiedene Gruppen". In der Satzung steht, dass der Verein WIT an der Verbesserung der Bedingungen im Wohnumfeld mitarbeiten wird und Jugendliche in ihrer Lebens- und Zukunftsplanung vom Verein unterstützt werden.

Die Motivation der Jugendlichen begeisterte, ihre tiefe Bescheidenheit dabei beeindruckte und die Moderation war kompetent.
Ein engagiertes, zukunftsweisendes und hoffnungsvolles Projekt!


 
 
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