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Tenever kommt von - to ten över - d.h. zu neuen Ufern....


Viele Angebote für die Bewohnerschaft in Tenever wurden nicht einfach so geliefert, erzählten Hubert Meyer -Wiedemann, erster Gemeinwesenarbeiter in Tenever und Pastor i.R. Rolf Huhs, ev. Gemeinde Osterholz-Tenever und Joachim Barloschky, Projektgruppe Tenever, "sie wurden zielgerichtet erkämpft. Alle Menschen sind hier wert und wichtig, jeder Mensch hat seine Würde", und so mischte der AK Tenever seit den 70iger Jahren seit der Entstehung des Demonstrativbauvorhabens von Anfang an mit, entfaltete Aktivitäten, tauschte sich mit den Menschen aus, wirkte zusammen durch Information, Hilfe, Zusammenarbeit und Kooperation. So existiert ein Netzwerk, das die sich an den Bedarfen der Menschen orientiert, Solidarität durch Transparenz und Offenheit, solidarisches und sozial-politisches Handeln.
Dokumente, Fotos, Aktionsmaterialien und Erinnerungen zeigten den großen Stellenwert, den das Projekt Tenever hatte - angefangen mit einer Studie zu den Wohnverhältnissen in Tenever, über stadtteilbezogene Arbeit.
Viele neue Einrichtungen und Angebote sind hinzugekommen, u.a. der Kinderbauernhof, die Halle für Bewegung, weitere Kindertagesstätten und Horte, Arbeitslosenzentrum u.s.w.
Solidarisch wurde sich eingesetzt für den Erhalt von Einrichtungen wie das Haus der Familie, Spielhaus, wie auch jetzt für den Wiederaufbau der Kita Andernacher Strasse.
Aktiv entwickelt und begleitet wurde vom AK die Stadtteilgruppe Tenever, in der heutzutage die Bewohnerinnen gemeinsam mit den sozialen Einrichtungen, öffentlichen Verwaltung, Ortsamt und Beirat, Wohnungsunternehmen, Umweltpolitik für die Sanierung zusammenwirken, die nicht nur aus Modernisierung und Abriss besteht, sondern auch neue soziale Verbindungen, Förderung der Kinder und Familien einschließt.
Ilona Meier-Schulz (Kita Pfälzer Weg) sowie Heidi Wiedemann und Brigitte Brenner (Kita Engadiner Strasse) als langjährige Mitarbeiterinnen im AK betonten die Bedeutung des Arbeitskreises für ihre berufliche Praxis. "Wir waren nie Einzelkämpfer, sondern hatten immer die Solidarität aller Kolleginnen und Kollegen im AK".
Jetzt im internationalen Tenever mit 88 Nationen, Sanierungs- und Umbauprogramm ist der Zusammenhalt und das Überleben durch Zusammenarbeit immer wieder eine Herausforderung.


 
 
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