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Wohngebiet Hahnenkamp mit guten Qualitäten - aber auch Verbesserungsbedarf: Ergebnisse einer Bewohnerbefragung.Inzwischen liegen die Ergebnisse der qualitativen Befragung vor: Vor allem die nahegelegenen Einkaufsmöglichkeiten, die das Viertel beleben wurden von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Befragungsgebietes positiv benannt. Auch die gute Verkehrsanbindung mit der Endhaltestelle Linie 1, sowie das Spielhaus Hahnenkamp und der dazugehörige Spielplatz als gute Spielmöglichkeiten für Kinder gehören zu den meistgenannten Antworten auf die Frage, was den Bewohnerinnen und Bewohnern an ihrem Wohngebiet gefällt.
Unzufriedenheit herrscht im Quartier insbesondere über Lärmbelästigung, z.B. werden Ruhezeiten nicht eingehalten und abends ist es auf dem nahegelegenenen Spielplatz häufig bis spät in die Nacht laut. Die Suchtproblematik im Quartier und Anonymität im Wohngebiet wurden benannt, Lösungsvorschläge als gemeinsame Aufgabe vereinzelt angesprochen. In der Kritik zahlreicher Bewohnerinnen und Bewohner stand auch der Spielplatz Hahnenkamp, der durch eine Zufahrt zu Parkplätzen und Garagen geteilt ist: Die Autos, die diese Zufahrt nutzen, so betonen die Befragten, fahren häufig viel zu schnell und nehmen keine Rücksicht auf spielende Kinder. Dies sei zu gefährlich, ärgern sich viel Anwohnerinnen und Anwohner und wünschen sich, neben "viel mehr Spielgeräten" für den Spielplatz, dass diese Zufahrt zu den Garagen und Parkplätzen für Autos gesperrt bzw. verlegt wird.
Bei einer Einwohnerversammlung in der Jugendhütte Hahnenkamp wurden die Ergebnisse der Befragung detaillierter vorgestellt. Die Resonanz war gut, die Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Möglichkeit, gemeinsam mit lokalen Akteuren über die Ergebnisse der Befragung zu diskutieren und ihre Wünsche, Ideen und Bedürfnisse für das Wohngebiet zu äußern. Erste konstruktive Lösungsideen für Probleme im Quartier konnten so entstehen.
Konsens war, dass es bei dieser Einwohnerversammlung nicht bleiben soll. Gewünscht ist eine weitere Versammlung in naher Zukunft, zu der auch die Wohnungsbaugesellschaft BREMISCHE eingeladen werden soll. Gemeinsam könnte dann über Renovierungen, Serviceleistungen, Müllentsorgung und Pflege der Grünanlagen beraten werden.
Der Spielplatz wird noch in diesem Jahr mit Mitteln aus dem Programm WiN (Wohnen in Nachbarschaften) in Angriff genommen. Die Ideen der Bewohner und insbesondere die der Kinder werden in diese Spielplatzgestaltung einfließen.
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