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125. Stadtteilgruppensitzung Tenever

Die Nahversorgung für Tenever ist damit gesichert, der kleinere Einzelhandel und die Apotheke werden aus dem Teneverzentrum auf die Strassenebene umgestaltet, sichtbar an der Otto-Brenner-Allee

Die Stadtteilgruppe - jung und alt, nahm die vielen Informationen mit Freude, Hoffnung aber auch mit vielen Nachfragen an.
Die gleichzeitige Ankündigung der GEWOBA, den Block Neuwieder Strasse 46-52 abzureißen, verunsicherte die Bewohner. Ihnen wurde versichert, dass alle Bewohner eine neue Wohnung erhalten werden, die GEWOBA allen Mietern im Laufe der Zeit entsprechende Angebote unterbreitet und mit dem bewährten Umzugsmanagement begleitet. Bewohnersprecher Peter Halamoda vertrat die Interessen mehrerer Betroffener, die dadurch zum zweiten Mal innnerhalb von knapp zwei Jahren umziehen müssen. Er setzte sich auch engagiert für die Bewohner ein, die schon seit dreißig Jahren dort zufrieden wohnen und "auf keinen Fall weg wollen".
"Wir haben dort Kinder gezeugt, geliebt, gelebt und den Alltag bewältigt , das ist unsere Heimat, das ist unser Leben" und der Vorschlag lautete: Sanierung dieses Wohnblocks, nicht Abriss. Andere dagegen freuen sich auf die Möglichkeit, komplett sanierte Wohnungen angeboten zu bekommen, die sie sich jetzt noch aussuchen können.
Auf Nachfrage wurde deutlich, dass beabsichtigt ist, preisgünstige Einfamilien und Reihenhausbebauung in der Neuwieder Strasse für Familien mit Kindern zu bauen.

Es wurde von den Planern die ausgezeichnete soziale und interkulturelle Infrastruktur des Quartiers und der hervorragende Standort für Familien mit Kindern herausgehoben, die auch in Zukunft im Rahmen des Zuzugs erhalten bleiben soll. Sowohl für das Spielhaus, Kindergärten und das Jugendcafè werden "intelligente Lösungen" geschaffen.
Auf Unruhe und Widerstand stieß bei den Bewohnern der Plan, die Pirmasenser Strasse 32-36 im Laufe der Zeit abzureißen - einen Winkelblock hin zum Pfälzer Weg, der fast voll vermietet ist, eine gute Lage und sowohl kleinere Wohnungen für Singles als auch größere für Großfamilien unter einem Dach hat.
"Das letzte Wort ist noch nicht getroffen", sagten Senator Eckhoff, die anwesenden Geschäftsführer der otg Ralf Schumann und Herr Henrich von der GEWOBA. Sie werden diesen "Schwachpunkt" im Konzept "überprüfen" auf die Frage hin : Haben wir genügend große und kleine Wohnungen, für Arbeitslosengeld II-Empfänger, für Singles, für Familien mit vielen Kindern. An die Adresse der anwesenden Politiker aus allen Parteien und der Verwaltung ging die Botschaft, den Deputationsbeschluss zu überprüfen und an der Lebenswirklichkeit zu messen.
Die Teneveraner freuten sich und so hatte diese 125. Stadtteilgruppensitzung doch einen besonderen Jubiläumscharakter.



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Aktueller Abrissplan für Tenever  (abrissplan.pdf) Aktueller Abrissplan für Tenever
 
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