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Allmählich einsetzende Imageverbesserung Tenevers

Neue Formen von Bewohnerbeteiligung werden hier realisiert, haben sich bewährt und haben modellartigen Charakter.

Die vielfältigen, zum Teil intensiven Formen der Beteiligung der Bewohner und Bewohnerinnen als Hauptbetroffene, Hauptzielgruppe und die besten Experten des Alltagslebens wirken sich entscheidend positiv auf den Nachbesserungsprozess und Einzelprojekte aus. Problemanalyse, Produktion von Ideen und Veränderungsvorschläge, Auseinandersetzungen um Schwerpunkte und Prioritäten werden von den BewohnerInnen selbstbewußt hervorgebracht.

Ergebnis ist das Kennenlernen von Planungsprozessen, deren direkte (erfolgreiche) Beeeinflussung und die Herbeiführung von Lösungen durch Eigenaktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner.

Beispiel: am 4. Mai 2005 haben Bewohner/innen auf einem Seminar zum Thema Stärken und Schwächen des Ortsteils Tenever gearbeitet. Die Ergebnisse waren ein erster Beitrag für die Erarbeitung eines Integrierten Handlungskonzeptes für die nächsten WiN-Jahre.

Im nächsten Seminar Ende August soll es darum gehen, eine Strategie zur Entwicklung des gesamten Ortsteils zu entwickeln, die Hauptrichtung der Entwicklung bis 2010 herauszuarbeiten, erste Ideen für zentrale Projekte zur Entwicklung in dieser Richtung zu erarbeiten und die Zusammenarbeit zu stärken.

Das Nachbesserungsprojekt Tenever ist inzwischen Ziel mancher Wohnungsbaugesellschaften, Architekten und Planer, Studentengruppen mit ihren Professoren und mancher Bewohnergruppen geworden. Darüber hinaus werden Fachkräfte, aber auch BewohnerInnen aus Tenever zu Vorträgen und Erfahrungsaustauschen in verschiedene Städte eingeladen.

Besuchergruppen aus Münster, Trier, München, Berlin - Studenten mit ihren Professoren, auch von der Universität Bremen - Bewohnerinitiativen aus benachteiligten Gebieten, aber auch Gruppen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich besuchten im ersten Halbjahr dieses Jahres 2005 Tenever.

Bewohnerinnen und Bewohner aus Tenever wurden nach Berlin, Hannover und Birmingham eingeladen.
Im Herbst wird eine Studentengruppe der Wirtschaftsgeographie des Geographischen Institutes Kiel mit ihrer Professorin Tenever als internationales Quartier besuchen.

Über Bürgerschaftliches Engagement und Bewohnermitentscheidung in Tenever wird im September Joachim Barloschky (Projektgruppenleiter) auf Einladung einen Vortrag in Yokohama/ Japan halten.


 
 
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