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Voller Ideen und Perspektive: das Hallenbad TeneverNatürlich müsse das Konzept des Bades nicht nur stimmen, "sondern sich auch wirtschaftlich rechnen", fährt der Leiter fort. Die Bilanz könne sich sehen lassen. So nahmen im vergangenen Jahr zum Beispiel 1480 weibliche Gäste an den Frauenbadetagen teil. "Auch die zehn Kinderparties waren durchgehend gut besucht, genauso wie die übrigen Veranstaltungen wie Aqua-Fitness, Babyschwimmen oder die freien Schwimmtage".
Eine neue Idee wird dann in Kürze im Hallenbad Tenever umgesetzt: der Schwimmkindergarten.
Auf kindgerechte Weise werden Kinder mit dem Medium Wasser vertraut gemacht, lernen mit viel Spaß vielseitige koordinative Übungen und Bewegungsspiele im und unter Wasser und das Schwimmen. Diese neue komprimierte Ausbildungsmöglichkeit für Babies, Vorschulkinder und Grundschüler beinhaltet eine zielgerichtete Wassergewöhnung, das Erlernen der Anfangsschwimmart "Brustschwimmen" bis hin zur erfolgreichen Abzeichenprüfung (Seepferdchen/ Jugendschwimmabzeichen Bronze) - mit Spaß.
Die Kinder können im "Schwimmkindergarten" frühzeitig und altersgerecht an den Sport herangeführt werden. Auf diese Weise wird nicht nur die soziale Kompetenz gefördert werden. Auch dem in der PISA-Studie beklagten Bewegungsmangel wird mit der speziellen Bewegungsförderung im Trockenen und viel Spaß entgegen gewirkt werden.
Soziale Unterschiede, so weiß man inzwischen, gibt es selbst beim Schwimmen. Kinder aus sozialen Brennpunkten lernen den Sport später kennen.
Hier im "Schwimmkindergarten" wird ein Konzept umgesetzt zur "sportübergreifenden und geistig-kulturellen Vorbildung und Förderung zusammen mit Musik, Malen und umfangreicher Kinderliteratur."
Durch die Unterstützung des Fördervereins sowie viel privatem und ehrenamtlichen Engagement war es außerdem möglich, einen Schwimm-Unterricht für Viert-Klässler der Schule an der Andernacher Straße anzubieten. Den dritten Klassen werde bereits seit drei Jahren das Schwimmen beigebracht. "Unsere Schwimmmeister übernehmen dabei die Betreuung", erklärt der engagierte Leiter. Auf diese Weise seien bereits einige Talente entdeckt worden. "Außerdem können wir so das Potenzial schneller und gezielter fördern."
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