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Viele Fragen, manche Gerüchte, Sorgen und InformationenFest steht, dass alle wohnen und keiner obdachlos ist und wird; alle haben einen gültigen Mietvertrag und die notwendigen Reparaturkosten von der GEWOBA werden in Maßen erfüllt, auch wenn nächstes Jahr abgerissen wird.
Die Sorge der direkt Betroffenen waren die Miet-Kosten, die durch den auferlegten Umzug nicht mehr passen, "weil die Wohnungen dann zu groß sind, bzw. die Bagis nicht mehr bezahlt". Bei den einen ist es die falsche Etage, bei anderen die wohlmöglich nicht behindertengerechte Wohnung, der schnelle aufwendige Umzug nach 20 Jahren Zufrieden- und Vertrautheit in der Nachbarschaft, die Ungewißheit der neuen Hausgemeinschaft.
Außerdem hatten Mieter den Eindruck, dass nicht alle gleich behandelt werden.
Herr Bühring (GEWOBA) informierte, dass von den 134 Familien in diesen Gebäuden für 63 Familien bereits Lösungen im sanierten Gebiet gefunden wurden und einen neuen Mietvertrag haben. Auch 71 noch unversorgte Kunden müssen noch "umgesetzt" werden oder sind im Gespräch mit der GEWOBA.
"Auch das werden wir vernünftig und reibungslos mit Umzugshilfen in das sanierte Gebiet umsetzen" sagte Frau Busch-Arlt und Herr Bühring von der otg/ GEWOBA.
Das Hauptproblem sind die Kosten, bzw. die Kosten übersteigen die Bagis-Sätze.
Das weitere Problem ist, dass die Menschen vor allem im Quartier "kleine und sehr große Wohnungen" brauchen. Drei-Zimmer-Wohnungen gibt es "en masse", aber kleine und große bezahlbare fehlen.
Lösungen werden für alle gesucht und die otg/ GEWOBA versicherte, dass die Bewohner mit allen persönlichen Fragen sich an sie wenden können:
GEWOBA, Ludwigshafener Strasse 2b, Tel. 3672 -930, Herr Bühring und Frau Busch-Arlt.
Die Diskussion wird in der Stadtteilgruppe Tenever fortgesetzt. Eine weitere Mieterversammlung ist für August geplant, in der die MIeter ihre Vorschläge vortragen können, weiter informiert und der Diskurs weiter entwickelt wird.
PS. Gut ist, dass Quartier e.V. im Herbst 2006 "ein Abschiednehmen" mit dem Kulturprojekt "Teneverparadies", zusammen mit den Bewohner, auf den Balkonen des Hochhauses Neuwieder Strasse 44/ Andernacher Strasse 2 gestaltet. Denn dieser Hochhaus-Block ist dominiert von Balkonen: " Jeder Balkon ein Paradies", jeder hat für sich eine unterschiedliche Geschichte, eine Lebensgeschichte über den Balkonbesitzer/in zu erzählen - bunt, kreativ, international. ein Ausdruck der vielen Kulturen und vielfältigen Lebensformen Tenevers.
matu
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