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Wir sind tief beeindruckt von OTe

In den Theorie-Teil "platzte" z. B. der Kontaktpolizist Tenever Gerken herein, hatte nur im Vorbeigehen eine kleine Frage an die Projektgruppe. Während die Gruppe jetzt "Kriminalgeschichten" aus Tenever erwarteten, staunten sie, wie selbstverständlich der KOP über die Teilnahme an der Stadtteilgruppe sprach, illustrierte wie dicht das Netz an sozialen und interkulturellen Einrichtungen, Aktivitäten und Beratungen ist. "Eben unser Freund und Helfer - die Polizei "sprach eine neugierig vorbeigehende Bewohnerin.
"...und die Kriminalität ist wie in anderen Stadtteilen auch, eher weniger und nur kleine Delikte, meist mit Auto und "Zu-schnellem-Fahren".

Bei dem Rundgang durch Tenever und einem sonnig-sommerlichen Blick von oben vom Haus 23 in der Neuwieder Strasse konnten die vielen Einrichtungen trotz Sommerferien besucht, manchmal nur gestreift und Fragen an kompetente MitarbeiterInnen gestellt werden. "Was sich hinter den Fassaden alles verbirgt, welch` Engagement und Aktivität ist erstaunlich" und es gelang "das Unsichtbare sichtbar zu machen" .

"Wie steht es denn mit der Solidarität im Stadtteil" kam dann auch als kritische Frage, "lebt jeder für sich, in seiner Kultur und Familie, in seiner Vereinzelung"?

Alles ist möglich hier in Tenever, alles wird gelebt, "aber wenn es darauf ankommt, dann stehen wir zusammen, dann geht ein Lauffeuer durch den Ortsteil, dann vertreiben wir auch die Nazis aus Tenever, die hier durchmarschieren wollten" konnte eine Bewohnerin beispielhaft erzählen! "Wir stehen auch zusammen, wenn es um die ganzen misslichen Nebenwirkungen der Sanierung wie Baulärm, -krach und Umquartierungen durch Abriss ging, wenn Mietpreis - Interessen der Mieter, z.B. in der Pirmasenser Straße, Druck und intelligente Lösungen erzeugen sollen - dann kämpfen wir gemeinsam."
Aber auch der Ideenreichtum der Bewohner z.B. für die Freiflächen und die aktive Beteiligung in der 6 wöchig stattfindenden Stadtteilgruppe Tenever, erstaunte die Geographen.

Das marokkanische Mittagsmahl, der "Tee à la monde"und die Gastlichkeit in Tenever war dann das I-Tüpfelchen.
"Am liebsten möchten wir die Conciergen und die Crew, die marokkanische Küche und die Stadtteilgruppe nach Würzburg mitnehmen" hieß es und "einen Sack voller Ideen"!

 
 
© Stadtteilgruppe Bremen Tenever