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Die Zukunft gemeinsam gestaltenMit einer Stadtteilführung und anschließender Diskussionsrunde im Mütterzentrum Tenever bekamen die TeilnehmerInnen einen Einblick in die Sanierung, Internationalität, in das soziale und kulturelle Netzwerk und die Arbeitsweise der Stadtteilgruppe Tenever. Besonders interessierte sie die WiN- Soziale Stadt und Los-Projekte, deren Vergabe- und Abstimmungsmodus und das Zusammenleben der vielen Nationen, der Umgang der internationalen Jugendlichen miteinander und das Konsensprinzip in der Stadtteilgruppe Tenever. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Gäste den Ausführungen über das Equal Projekt in Tenever.
Die meisten Schweden kamen aus Göteborg, die im District Biskopsgarden arbeiten oder leben - ein Stadtteil mit 25.772 Einwohnern mit vielen Immigranten.aus 70 Nationen und Kulturen. Speziell Jugendliche haben Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden, ebenfalls Frauen, die wenn sie arbeiten in unterbezahlten Hilfsdiensten tätig sind. Es gibt deshalb die sehr aktive NGO, "Organisation for Integration Network", die die Kommune und die Wirtschaft mit einbezieht. Besonders Frauen sind isoliert oder haben wenig Kontakt, haben psychosomatische Symptome . Das Netzwerk setzt sich für die Rehabilitation unterprivilegierter Migranten/innen ein und kreiert neue Methoden sie in Arbeit zu bringen, ihnen Bildungsangebote zu öffnen und der Diskriminierung entgegen zu wirken. Niederschwellige Angebote und Strategien für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen werden entwickelt .
Offensichtlich ist die Gestaltung der Zuwanderung und Integration das große gesellschaftliche Thema in Schweden, aber auch in Großbritannien und Dänemark, wie in Deutschland. Einig waren sich die Gäste dass die Integrationspolitik sich nicht auf Sprachförderung beschränken darf, erst die Herstellung der Chancengleichheit in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt ist entscheidend für eine gelungene Integration. Sie muss als eine umfassende Strategie angelegt sein, die Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen, Interessenvertretungen von MigrantInnen, Beschäftigungsträger und Qualifizierungsträger einbezieht.
"Wir ziehen an einem Strang" hieß es und sicher bleiben die verschiedenen Repräsentanten aus Schweden, Dänemark und Großbritannien mit Tenever in Kontakt.
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