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Ideen zur Verbesserung – jeder ist gefragt!: Ideen zur Verbesserung

„Jeder soll mitmachen. Ideen sind erst mal alle erlaubt, man muss dann schauen, was man daraus machen kann. Gemeinsam Räume für einen Nachbarschaftstreff und Nachbarschaftsaktionen zu schaffen im nächsten Jahr, das wäre toll“, sagt Sophie Schleinitz, die von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern davon gehört hat, wie dringend notwendig solche Räume hier gefragt sind.
Sophie Schleinitz ist keine Unbekannte in Tenever. Sie hat im letzten Jahr ihr Anerkennungsjahr zur Sozialarbeiterin in der Projektgruppe gemacht. Hier war sie im Schwerpunkt schon für das Hahnenkampgebiet verantwortlich. Zwei Bewohnerversammlungen haben stattgefunden. Mitarbeiter/innen der BREMISCHE waren immer dabei, um direkt auf Fragen der Bewohner/innen antworten und reagieren zu können. Jeden Donnerstag Vormittag war Sophie Schleinitz im Spielhaus oder auch auf dem Spielplatz anzutreffen, um die Bewohner/innen auf die Arbeit der Projektgruppe und die Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Aber auch, um Bewohner/innen bei Fragen um ALG II, Miete oder in Zusammenhang mit der Bremischen zu unterstützen.

Die Projektgruppe Tenever arbeitet seit vielen Jahren im Hochhausviertel und hat gemeinsam mit der Stadtteilgruppe Tenever, dass heißt mit Bewohner/innen, Sozialen Einrichtungen, Wohnungsbaugesellschaften, Gewerbe, Politik und Verwaltung durch die Programme WIN/Wohnen in Nachbarschaften, Soziale Stadt und LOS (Lokales Kapital für Soziale Zwecke) viele Projekte entwickeln, unterstützen und finanzieren und den derzeitigen Stadtumbau begleiten können. Die Gelder für Projekte werden nur im Konsens vergeben. Das heißt, jede und jeder der an der Stadtteilgruppensitzung teilnimmt hat ein Vetorecht. „Hier zählt die Stimme eines Bewohners genauso viel wie die eines Politikers“, erzählt Sophie Schleinitz, die von diesem Grundsatz begeistert ist und ihn sehr schätzt. Dieses Prinzip, dass in allen 10 Bremer WiN-Gebieten gilt, ist in der Bundesrepublik einmalig.
Seit 2005 ist die Projektgruppe Tenever auch für die Stadtentwicklungsarbeit im Hahnenkampgebiet zuständig und will nun hier auch weitere Projekte anschieben. „Um Projekte zu entwickeln und anzuschieben brauchen wir die Experten vor Ort, dass heißt vor allem Bewohnerinnen und Bewohner, denn die leben da und wissen oft am besten was gut für sie ist. Aber auch die Mitarbeiter/innen der sozialen Einrichtungen, der Wohnungsbaugesellschaften, des Gewerbes, der Polizei, der Ämter und Behörden und die Politik sind gefragt.“, so Schleinitz. Erste Projekte wurden von der Stadtteilgruppe schon unterstützt. So konnte der Spielplatz am Spielhaus mit Unterstützung Geldern aus dem Programm Soziale Stadt neu gestaltet werden. Noch in diesem Jahr soll ein Deutschkurs für Frauen beginnen, der über das Programm LOS (Lokales Kapital für soziale Zwecke) finanziert wird. Viele Frauen haben sich schon gemeldet, der Kurs ist voll und sobald die Gelder freigegeben sind, kann es los gehen. Und auch die BREMISCHE konnte sich über finanzielle Unterstützung für das neue Müllkonzept im Hahnenkamp freuen. So hoffen jetzt alle, dass dies recht bald zur Umsetzung kommt.

Mischen Sie sich ein! Machen Sie mit! Ihre Meinung ist gefragt!
Sophie Schleinitz ist jeden Montag von 16:30 – 18:30 Uhr und jeden Donnerstag von 10:00 – 13:00 Uhr im Spielhaus am Ute-Meyer-Weg anzutreffen. Darüber hinaus erreichen Sie uns telefonisch unter 42 57 69 und nach Absprache.

 
 
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