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Von aufmerksamen Mietern, Bedarfen an Grabeland in den internationalen Gärten, Not und guten Projektideen.

So wurde einstimmig die Fortführung des stadtteilorientierten, sportlich-sozialintegrativen Programms in der Halle für Bewegung beschlossen. Über das vielfältige Angebot werden Kinder, Jugendliche und deren Familien aus dem WiN-Gebiet Tenever und Hahnenkamp erreicht. Dieses dient der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Menschen in Tenever, der Stärkung und des Ausbaus der Gesundheitsvorsorge und -förderung.

Der Unterstützung der sozialen Infrastruktur und Absicherung zentraler Projekte und sozialer Einrichtungen diente auch der Antrag des Mütterzentrums Osterholz Tenever: das Cafè Gabriely als sozialer Treffpunkt für die Bewohner im Ortsteil Tenever bietet als Non-Profit Organisation einen wechselnden Mittagstisch zu jeweils sozial verträglichen Preisen, interkulturelle Abende, Ernährungskurse, Kreativangebote und Ausstellungen. Arbeitsplätze auf dem zweiten Arbeitsmarkt werden z.Zt. in Form von Integrationsjobs und Entgeltvariante erreicht. Dem Antrag wurde zugestimmt, damit die Betriebskosten, die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen im Bereich Sozialmanagement und die sinnvollen Vernetzungen gewährleistet sind.

"Stadtteilstories" , Geschichten aus dem Stadtteil heißt das kunstpädagogische Projekt von Quartier e.V., das der Stadtteilgruppe vorgestellt wurde: Jugendliche aus den Stadtteilen Neustadt und Tenever begegnen sich und stellen ihren Stadtteil dar. Unterschiede und Gemeinsamkeiten, andere Lebenswirklichkeiten und Kulturen sollen herausgefunden werden. Zusammen mit Künstlern arbeiten Jugendliche in Kunstwerkstätten zusammen, stellen Alltagsszenen in großformatigen Graffities dar, erstellen, Klangcollagen, fotographieren, setzen ihren Stadtteil filmisch in Szene, schreiben Drehbücher und einen Stadtführer "anderer Art". Eine Schreibwerkstatt befasst sich in Schreibspielen und-experimenten mit Treffpunkten und Lieblingsplätzen von Jugendlichen.
Ziel der Projektes ist es, durch Konfrontation mit eigenen Vorurteilen, Selbst- und Fremdreflexion den Jugendlichen neue Möglchkeiten aufzuzeigen, sich selbst und ihre Umwelt vorurteilsfreier zu betrachten.
Die Identität mit dem Stadtteil wird gefördert, und gestärkt, aber auch die Neugier auf das Neue, das Unbekannte geweckt, andere Perspektiven aufgezeigt und eigene Fähigkeiten erforscht. Dazu werden kreative Arbeitsweisen und künstlerische Techniken vermittelt. Ein überzeugendes Projekt.

Auch der Antrag für das Fitness- und Kraftsportangebot im Bodyclub Tenever der AG-Jugend und des Jugendtreffs Hahnenkamp des Roten Kreuzes, Bremen, überzeugte: der Kraftsportraum im Tenever-Zentrum ist ein niedrigschwelliges, offenes Angebot an Jugendliche und junge Erwachsene aus Osterholz-Tenever. In den Räumen der ehemaligen Backstube der Bäckerei Gabriely in der Otto-Brenner-Allee 44-46 ist mittlerweile eine kostengünstige, wohnortnahe und attraktive Anlaufstelle für bis zu 30-50 sportbegeisterte Besucher täglich entstanden. Mit viel ehrenamtlichem Engagement der Jugendlichen und des Sportpädagogen Eduard Schütz ist bis jetzt eine vielfältige Fitness-, Kraftsport- und Box-Landschaft entstanden.
Eine Anerkennung und Aufwertung ihres Sportangebotes erfuhren die Jugendlichen des Bodyclubs durch den Besuch des Schauspielers Ralf Moeller im Dezember 2006. Im Rahmen des Programms des Bundesfamilienministeriums "Starke Typen" besuchte er Tenever und ermutigte die Macher und Besucher des Kraftsportraumes, sich für ihre Interessen und Belange einzusetzen. WiN-Mittel benötigt der Bodyclub für die Betriebskosten, Reparatur und Beschaffung von Fitnessgeräten und die Öffentlichkeitsarbeit.
Da viele Jugendlichen, besonders Jugendlichen mit Migrationshintergrund, häufig der Zugang zu den kommerziellen Sportangeboten aufgrund ihrer geringen materiellen Basis verwehrt ist, soll dieses Angebot hier Abhilfe schaffen. Mit speziellen Angeboten auch für weibliche Besucher wird dieses Angebot sehr angenommen. Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher kultureller Herkunft trainieren hier friedlich miteinander, helfen sich gegenseitig und tauschen sich aus.

Neu und sinnvoll ist auch die Errichtung eines Tenever-Fonds zur Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten und Aktionen in Nachbarschaft und Quartier.

Arbeitsplätze für den zweiten Arbeitsmarkt bietet auch das Eastside-Internet-Cafè, zur Integration und zum Wiedereinstieg für Migranten und langzeitarbeitslose Menschen. Die Angebote des Internet-Cafès bedienen die Bedarfe Bildung, Kontakte, Technische Unterstützung, Beteiligung an einer Internet-Redaktion, Bereitstellung der Computer zur privaten Nutzung, Qualifizierungsmaßnahmen und Beteiligungsprojekte im Bremer Osten.

 
 
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