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Neue Projekte in Tenever für Integration und internationale Nachbarschaft

Künstlerisch und gestalterisch soll auch in dem Kinderkulturprojekt 2007 STADTBAU zusammen mit Künstlern, Architekten und Handwerkern das Thema Stadtentwicklung und Sanierung umgesetzt werden. Quartier e.V. stellte hierzu einen WiN-Antrag, der beschlossen wurde und die Stadtteilgruppe freut sich schon jetzt auf die temporären Werkstätten,die Präsentation im Stadtteil und die Gesamtausstellung, in der alle Modelle präsentiert werden.

Integrationsangebote mit dem Schwerpunkt Lebensumfelderweiterung bietet der Frauengesundheitstreff Tenever an, in Kooperation mit Arbeit und Leben, Human & Environment, ADFC, Landessportbund und stellte zur Finanzierung einen Antrag, der beschlossen wurde: Radfahren für ausländische Frauen aus Osterholz-Tenever ist aus dem Sprachkurs für Migrantinnen entstanden. Für die zugewanderten Frauen bedeutet das, nicht nur eine neue Bewegungsmöglichkeit zu lernen, sondern auch ein Schritt hin zu mehr Selbstbewußtsein und Autonomie.
Orientierungskurse für afrikanische Mütter verschiedener Länder bieten Informationen über Gesundheitsförderung und Kindererziehung und über den Stadtteil an. Besonders in der Kindererziehung gibt es kulturell sehr unterschiedliche Verhaltensweisen. Die Vermittlung von Hintergründen und eine Durchschaubarkeit von unterschiedlichen Erziehungsstilen schafft Akzeptanz, Vertrauen und Engagement in die hiesigen Einrichtungen für Kinder, bietet aber auch den Müttern eine Auseinandersetzung mit der hiesigen Kultur.
Diverse interkulturelle Ausflüge, z.B. Stadtfüphrung Bremen für Migrantinnen und Besuch des Auswandererhauses in Bremerhaven und Picknick am Meer in Cuxhaven bietet Müttern von vielen Kindern, die sonst keine Möglichkeit haben wegzufahren ein Freizeitangebot mit Kinderbetreuung.

Auch die Weiterführung eines stadtteilintegrativen Beratungs- und Betreuungsangebotes für alkohol- und drogenabhängige Menschen - die Selbsthilfeeinrichtung Cafè Abseits (ehemals EDGA-Cafè) - ist gesichert. Das Angebot umfasst ein kostenloses Frühstücksangebot, Lebensmittelausgabe über die Bremer Tafel e.V., Mittagstisch und Spritzentausch. Die initiierte Begleitgruppe besteht aus dem Ortsamt Osterholz, Amt für Soziale Dienste, Polizei, Gesundheitsamt, Wohnungsbaugesellschaften, Bremer Strassenbahn AG, Drogenberatungsstelle Ost, Bremer Tafel, sowie St. Petri Kinder- und Jugendhilfe.

Damit auch auf dem Kinderbauernhof als beliebter Treffpunkt für Kinder und Jugendliche und deren Familien auch weiterhin der Familiensonntag und das Farmfest angeboten kann, wurde dem Antrag der St. Petri Kinder - und Jugendhilfge zugestimmt. Die unterschiedlichen Veranstaltungen bieten Familien Gelegenheit den Kinderbauernhof kennen zu lernen, sich zu beteiligen und fördern das soziale Miteinander.

Auch im Wohngebiet Hahnenkamp/ Schweizer Viertel wohnen viele Kinder und Jugendliche und viele Menschen aus verschiedenen Nationen. Die meisten Familien haben wenig Geld und können sich keine großen Sprünge leisten. Deswegen soll ein Sommer- und Nachbarschaftsfest organisiert werden. ZUsmamen mit den Mieter/innen und Vretreter/innen der sozialen Einrichtungen wird es geplant und vorbereitet. Gegenseitiges Kennenlernen, Begegnen, Abbauen von Vorurteilen und stärkeres Zusammenwachsen in der Nachbarschaft sind Ziele für die internationale Nachbarschaft.

Die Arbeit des Frauenmosaiks FUMA in der Ludwigshafenerstrasse 2 kann fortgeführt werden.
Die durch den Umbau neu gestalteten Räume bieten den überwiegend moslemischen Frauen ein freundliches Ambiente. Deutsch- und EDV-Kurse werden durchgeführt, aber auch familiäre Probleme und Themen werden in KUrsen und Gruppen besprochen. Die Frauen werden bei den Treffen auch selbst aktiv und organisieren gemeinsame Unternehmungen.

Schülerinnen des 9. Jahrgangs können wieder die Juleica Qualifikation erwerben. Dieses passiert in einem Lehrgang vom 15.10. - 19.10. 2007 in Lastrup. Dazu kommen für die Jugendleiterin Card Ausbildung (JULEICA) weitere Qualifizierungsmaßnahmen bis Weihnachetn 2007 im Bereich erste Hilfe und Rechtsbelehrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen.
Die Jugendlichen erhalten eine Ausbildung in den Bereichen Arbeiten in und mit Jugendlichen, Bewegungs-, Spoiel- und FReizeitideen für die Praxis, KOnflikttraining, Entwicklungsprozesse im Kinder- und Jugendalter, Gesunde Ernährung, Sport und Ernährung u.a.m. Der Lehrgang wird von einer Lehrerin des SZ Koblenzer Strasse und einem MItarbeiter des Landessportbundes geleitet. Am Ende wird eine standartisierte theoretische und praktische Prüfung abgelegt. Mit dem Erreichen der Prüfungsziele werden die Jugendlichen in die Lage gesetzt, bei allen staatlichen Institutionen als Jugendleiterinenn arbeiten zu können. in Sportvereinen zu arbeiten (z.B. OT) und in der Schule den Sport Treff anzubieten.
Die Information von Christine Eschemann-Drescher, dass beim ersten Durchgang im letzten Jahr alle eine Anstellung als Sportassistentinnen im Verein OT bekamen, wurde mit Beifall begleitet. In der Schule betreuen sie zuverlässig den Sport Treff (Bewegungspausen) und bieten Sportaktivitäten in der Mittagspause an.
Das Projekt fand bei der Friedrich-Ebert-Stiftung sehr guten Anklang und wurde als beispielhaft für Integrationsarbeit ausgezeichnet.

 
 
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