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Was soll mit den freien Flächen in Tenever passieren?

Was braucht Tenever?
Angedacht war bisher eine kleinteilige Wohbebauung, z.B. Reihenhäuser. Die Diskussion machte aber deutlich, dass für die Teneveraner die Möglichkeiten der Arbeit, der Ausbildungsplätze, des interessanten Dienstleistungs- und Einzelhandels wichtig ist . Die Planer mögen dabei "vor allem an die Menschen direkt denken" so Peter Halamoda, gerade jetzt wo Tenever saniert und verbessert und die Wohnqualität gesteigert wird.
Die Vorschläge betrafen die Bereiche Wohnen, Arbeitsplätze, Erholung, Attraktionen bis hin zu "vorübergehend Gabeland".
"Keine neuen Hochhäuser" hieß es eindeutig, dafür Reihenhäuser und/ oder Stadthäuser, zum Kaufen und Mieten. Passend für Tenever ist die "Selbstbauweise", als "Genossenschaft" oder als "Familienbau", für den die Kompetenzen der Nachbarn gefragt ist, die sich gegenseitig ergänzen und sich helfen. Das macht es billiger, schafft Gemeinschaften, die Fertigstellung dauert etwas länger, ist aber professionell selbstgemacht. Die Atrium Art z.B. schaffe Integration und Individualität, das Werder-Logo auf dem Dach Identität.

Sarah Lott vom Mütterzentrum Tenever schlug vor, Wohn- und Arbeitswelt hier in diesem Teil Tenevers mehr zu mischen, die auch die Internationalität widerspiegeln. Kleine asiatische, afrikanische, russische Läden, neben dem bereits vorhandenen afghanischen Laden zu errichten, ist angemessen, denn dort können die Bewohner preiswert und vielfältig einkaufen, zudem werden dann Lehrstellen geschaffen.
Kleinere Betriebe für den Arbeitsmarkt sollten entstehen und nicht nur Ein-Euro-Jobs und ehrenamtliche Tätigkeiten.
Verschiedene Varianten à la Handwerkerhof, mit Räumen für Basare, Handwerker, kleine Läden und einer Ausbildungswerkstatt schaffe Zukunft für Tenever.
Mit Ideen von Springbrunnen, Rosengärten mehr Grün bis vielen Kunstwerken wurde mehr an die Erholung für Teneveraner und Bremer gedacht. Sogar an Attraktionen ist gedacht worden, aber bis
die Planungen und das O.K.unter Dach und Fach ist, sei Grabeland angebracht und gewünscht.
Die Ideenfindung geht weiter, die positive Veränderung Tenevers beflügelt die Bewohner. Möge auch von dem Funken etwas auf die Planer überspringen, damit Tenever nicht nur schön ist, sondern auch die Probleme der Menschen behandelt werden, denn Tenever leistet für ganz Bremen positive Integrationsarbeit .
Joachim Barloschky und Nina Machmutovic bedankten sich bei den Bewohnern für die interessanten Ideen und das Engagement der Bewohner und werden die Vorschläge in die Planungsgruppe einbringen.


 
Diskussionsrunde der Bewohner zu Freiflächen
 
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