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Große Freude im Frauengesundheitstreff Tenever über Spende von der Stiftung Dr. Heines.

Die Mitarbeiterinnen der FGT erleben, dass Migrantinnen eine Vielzahl von gesundheitlichen Beschwerden haben und mit ihren seelischen und familiären Problemen oft alleine sind. Die Frauen leiden unter psychosomatische Beschwerden, körperlichen und psychischen Belastungen durch häufige Schwangerschaften und Geburten, Überlastungen durch Erziehung der Kinder und Versorgung der Familie, oft auch Pflege von Familienangehörigen, Arbeitslosigkeit, Armut verbunden mit Kinderreichtum und Schulden.

Die Gesundheit von Frauen zu fördern, ist der Arbeitsschwerpunkt des FGT, d.h. basisnahe, schnelle und gezielte unbürokratische Hilfsangebote, vielfältige niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten und eine breite Fülle von Veranstaltungen, offene Treffs, Beratungen, Seminare und kreative Aktivitäten.

Der FGT hat eine wichtige Brückenfunktion zwischen den Frauen, insbesondere der Migrantinnen und den Selbsthilfeeinrichtungen und ist aufgrund der guten Vernetzung hilfreich bei Lösungen familiärer Probleme, Versorgungsnotlagen, psychischen Krisen, Trennungen, Schul- und Erziehungsproblemen.
Frauen und deren Familien werden über das Gesundheitssystem informiert, werden körperlich, psychisch und sozial stabilisiert.

Ziel der kostenlosen mehrsprachigen Beratungen ist es, der Rat suchenden Frau durch unterstützende Maßnahmen die Möglichkeit zu geben, selbst eine Lösung für ihre Situation zu finden.

Der Bedarf an Sprach- und Integrationskursen steigt und damit auch Nachfragen zu Problemen und Informationen - interkulturelle Beratungen sind lebensnotwendig.
In den ethnischen Gruppen werden auch unter analphabetischen Migrantinnen per Mundpropaganda die hilfreichen Erfahrungen mit Beratungen im FGT weiter erzählt.

Die großzügige Zuwendung der Stiftung Dr. Heines kommt unmittelbar den Frauen zu Gute.
Mit diesem Stiftungsgeld unterstützt die Stiftung die Frauen aus Tenever und ermöglicht dem Frauengesundheitstreff eine Ausweitung der interkulturellen Beratungen.
So freuen sich die Betroffenen und die Mitarbeiterinnen im FGT über die Spende, die Anerkennung für die Bemühungen der Frauen ausdrückt.

Anliegen der Stiftung Dr. Heines ist die Förderung und Unterstützung von Maßnahmen in sozialen, medizinischen und geistigen Bereichen. Die Stiftung versteht sich als Förderer von unterschiedlichsten Aktivitäten zum Wohle von bedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft. Zu den Förderbereichen gehören neben Wissenschaft und Forschung medizinische Vorhaben auf dem Gebiet der Kinderheilkunde und der Entwicklung von medizinischen und sozialen Rahmenbedingungen.
Dr. Karl-Dieter Heines, Arzt für Neurologie und Psychiatrie, geb. 1920, war Eigner und Ärztlicher Direktor der Klinik Dr. Heines, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie/Psychosomatik und Neurologie in Bremen-Oberneuland. Nach dem Verkauf der Klinik wurde mit einem Teil des Erlöses die Stiftung Dr. Heines gegründet. Den Kuratoriumsvorsitz hat Dr. Wolfgang Heines, der Sohn des Stifters, wobei Karl-Dieter Heines, der stellvertretende Stiftungsvorsitzender ist.


 
 
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