Die Ausstellung soll herausfordern, sich einzusetzen für eine soziale Stadt, in der Menschen einen lebenswürdigen und anerkannten Platz finden können - vor allem aber dafür, dass ihnen ein Weg aus der Armut heraus ermöglicht wird.
In Bremen bekommen 14 % der Menschen Leistungen nach Hartz IV. Etwa 40 % aller Beschäftigten arbeiten nicht mehr in Vollzeit. "Im Juni 2006 gabe es im Land Bremen 57.274 Bedarfsgemeinschaften im Alg -II-Bezug. Betroffen waren danach 102.464 Personen, davon waren 27.499 Kinder.
Das bedeutet: drei von zehn Kindern unter 15 Jahren in der Stadt Bremen sind arm, sind auf Transferleistungen nach dem Alg-II angewiesen ", so ist es im Armutsbericht der Angestelltenkmmer zu lesen. Mit dem Inkrafttreten des SGB II im Jahre 2005 wurde Armut in ihrem Ausmaß offensichtlich.