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Wir sind für die Bewohner da

Auf der 142. Stadtteilgruppensitzung Tenever kämpften mehrere BewohnerInnen des Hahnenkampgebietes - Teilnehmerinnen des überfüllten Deutschkurses für Menschen mit Migrationshintergrund -, Frau Lorenz von der Bremischen Wohnungsbaugesellschaft, Heinrich Meyer von der Mietergemeinschaft Hahnenkamp u.v.m. für die Fortsetzung des Quartiersmanagements im Hahnenkamp.

Dorothea Haubold, Referat Stadterneuerung beim Senator für Bau nahm dazu Stellung:
Für die Übergangszeit von drei Monaten ist eine Lösung gefunden und es wurde auch seitens der Behörde der Bedarf nicht in Frage gestellt, wird akzeptiert, daß es mehr Arbeit bedeutet.

Im Zuge der Gleichstellung der Win-Gebiete müsse der Gerechtigkeit wegen für alle Win-Gebiete je eine Vollzeitstelle angesichts geringer Gelder reichen. Lediglich als Anschub und Ausnahme wurde 1 halbe Stelle zusätzlich gegeben. "Die Arbeit ist gut gelaufen, es wurde gut aufgebaut durch Sophie Schleinitz (die jetzt im Mutterschaftsurlaub ist) und muß jetzt in die laufende Arbeit einbezogen werden. Es gibt keine Hintertüre für Projekte". Aufgrund der Evaluation gibt es den Beschluß, möglichst viel Geld in Projekte zu geben und nicht in Managementkosten.
Hier gab es einen Dissenz: "Der Hahnenkamp ist seit 10 Jahren am meisten benachteiligt" äußerte sachlich Heinrich Meyer und Manfred Breden, Nachbarschaftsverein Bultenweg, lobte die seit 5 Monaten entstandene Kooperation mit dem Hahnenkamp, "die positive Entwicklung würde dann auf Eis gelegt!". Anne Vetter, Beiratsmitglied in Osterholz, gab zu bedenken, daß manche Dinge erst entdeckt werden, sich entwickeln." Sogar die GEWOBA bot an, die Bremische zu unterstützen bei einer eventuellen Verlängerung des Modellprojektes.
Joachim Barloschky, Quartiersmanager im Hochhausviertel, bemühte sich um eine konstruktive Lösung und hält 3 Jahre "zur Entwicklung von Impulsen, für sinnvoll und die Erfahrungen mit den Bewohnern des Hahnenkampgebietes zeigen, daß zwar "die Hauptaufgabe die Integration ist, aber gleichzeitig das Signal kommt `wir sind nicht Tenever`Die räumliche und geistige Trennung ist da." Die Projektgruppe gab aus ihrem Etat Geld in den Hahnenkamp, im Interesse der Bewohner dort und im Interesse der Tenever - Weiterentwicklung. "Eine Lösung müssen wir finden. Demokratie und Bedarf müssen sinnig zusammenkommen." war das Credo,
Auf der Sitzung im September 2007 wird wieder berichtet über die Entwicklung, Vorschläge erarbeitet und über eine Lösung nachgedacht.

 
 
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