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Heiße Diskussionen auf der 142. Stadtteilgruppensitzung Tenever vor den SommerferienGekürzt wird überall und das brachte viel Unruhe: die Schulen Koblenzer Straße und Andernacher Straße mußten Lehrer abgeben, "Lehrer die wir mochten und die Kinder mochten, das ist überhaupt nicht gut" schimpfte ein Vater zweier schulpflichtiger Kinder und weitere Betroffene. " Die Umbruchssituation von altem Senator zur neuen Senatorin und die Umschichtung im Zusammenhang der neu zu strukturierenden Schulen wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen" hieß es weiter "wir bitten um Abhilfe!"
Durchgesickert war auch die "Haushaltssperre des Senats", die die viele Bewohner, Vertreter der sozialen und der kulturellen Einrichtungen und Ehrenamtliche verunsicherte. Zwar konnte Dorothea Haubold, im Referat 72 Stadterneuerung beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa sachlich klarstellen, daß die durch die EU geförderten Programme zu 50% gefördert werden, aber es bleibt dabei, daß "alle Programme ohne Ausnahme gestoppt werden und ein Ende der Haushaltssperre nicht in Sicht ist".
Die Bewohner, Vertreter der sozialen und kulturellen Einrichtungen, sowie der ehrenamtlich arbeitenden und für die Sachmittel kämpfenden Aktivisten waren zeitweilig sprachlos.
Sie sei zwar "Berufsoptimistin" und sie und ihr Team werde "weiter für Sondergenehmigungen kämpfen", aber alle Programme und Projekte werden gestoppt ohne Ausnahme."
"Mir wird ganz anders, denn morgen beginnt das Win-Sommerferienprogramm bei uns im Horthaus St. Petri" und "wichtige Projekte sind in Vorbereitung" hieß es weiter, "was nun? Das Geld ist noch nicht auf dem Bankkonto?". Doch da konnte Dorothea Haubold beruhigen, daß diese bereits "bewilligten Mittel ausgezahlt werden".
Die bis heute keine Bewilligung haben, sind danach "handlungsunfähig". Doch das ließen die Aktivisten nicht stehen: "das Leben ist so, daß wir vorzeitiges Risiko eingehen", oder "ich greife in die private Tasche", "ich baue in Vertrauen", "wir wollen das Projekt ganz normal weiter machen", "wir schreiben einen Brief an den Bürgermeister und die Ressorts", sind nur einige der Reaktionen. Schließlich habe man "Spendenaktionen aquiriert, das ganze Antragsprocedere durchgeführt, hat Termine eingehalten, sich an Formalitäten gehalten, viel Zeit für die Planung investiert" und "die Programme haben vor allem ihren Sinn!" Das Unverständnis war groß und die Folgen seien eine Katastrophe".
Nicht ganz so dramatisch ist es für die Projekte, da die meisten bewilligt sind - unter der Voraussetzung, daß die Haushaltssperre noch im Sommer aufgehoben wird.
Die Projektgruppe als Geschäftsführung der Stadtteilgruppe wurde beauftragt, sich für die Ausnahmeregelung der Zahlung der WiN- und Soziale Stadt-Gelder einzusetzen.
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