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Eine Sternstunde der Beteiligung: Bewohnerversammlung Neuwieder Strasse 1 und 3Es war eine Sternstunde der Beteiligung!
"Mit dem schweren Einkaufswagen und den Kindern von und zum 9. Stock zu kommen, ist sehr schwer - und das über lange Zeit" und "telefonisch sind Sie/ Jade nicht erreichbar, in Wilhelmshaven geht keiner an`s Telefon". "Mein Kind hat Atembeschwerden bekommen in der Wohnung, der Schimmel an den Wänden ist gesundheitsschädlich, es zieht duch die Fenster und bald kommt der Winter". "Wir sind nicht mehr erreichbar, die Klingel geht nicht, der Summer nicht, der Fahrstuhl nicht, wir wohnen im 13. Stock und der Schimmel und die Kakerlaken kommen durch den Lüftungsschacht herein - wie soll meine Familie und die Kinder da leben?". " Sie sind nicht erreichbar, keiner geht in Wilhelmshaven an`s Telefon - wo bleibt eigentlich Ihre Verantwortung?" fragt aufgeregt ein Bewohner, "was ist das eigentlich für eine Firma?"
Herr Monti Henne hörte sich alles an und räumte ein, dass tatsächlich niemand erreichbar war bei "Jade", " Wir sind oft nicht da, weil wir viele Hausbestände aufkaufen, wieder verkaufen und kaufen, alle Häuser haben dieselben Probleme", aber im Oktober werde das Personal aufgestockt. Zwischenrufe wie "Heuschrecken", "purer Kapitalismus" und " Abzocker", "das hat also System" heizten die Stimmung an. Gelassen versprach der junge Vertreter Hausverwaltungsgesellschaft, dass die Fahrstühle überholt werden, der Spielplatz draußen gemacht und eine Lösung für den "Hausmeister" geschaffen wird. Die "Crew" stellte sich vor, das Service -Team der Interkulturellen Werkstatt, die ab 20. September 2007 bereit ist, den Hausmeister - Dienst in der Pförtnerloge für täglich 8 Stunden zu übernehmen. Sie werden unmittelbarer Ansprechpartner sein, helfen, zu Ämtern begleiten wenn nötig, informieren.
"Wir wollen nicht Worte, wir wollen endlich Taten sehen" riefen ungeduldige junge Väter, überreichten Herrn Monti Henne ein Glas mit Kakerlaken und forderten eine sofortige Lösung ein.
Um Maßnahmen und Forderungen einlösen zu können, bot er an, Einzelfälle und Probleme aufzunehmen und aufzulisten - die Schlange der wartenden Bewohnerinnen und Bewohner war endlos, sie alle nahmen die Gelegenheit zu Reklamationen und Behebung von Mißständen wahr.
Mieter sind nie am Ende, wenn sie kämpfen und zusammenhalten! -
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