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WiN-, Soziale Stadt- und LOS-Projekte für Tenever auf der 143. Stadtteilgruppensitzung Tenever beschlossen

Dafür sind ergänzende Ausstattungsgüter dringend notwendig. In der sog. "Markthalle" werden regelmäßig Musikveranstaltungen (Disco, Fortführung der Veranstaltungsreihe "Dance to be Nr. 1", Gesprächs- und Diskussionsforen durchgeführt. Gerne wollen die Jugendlichen, auch aus anderen Jugendeinrichtungen z.B. fitpoint und Jugendcafè, regelmäßig Bundesligaspiele, Championsligaspiele u.a. sportliche Übertragungen auf einer Großbildleinwand gemeinsam verfolgen. Um diesem Zweck gerecht zu werden, wird Mobiliar benötigt.

Mit dem Projekt " Umbauarbeiten für familienorientierte Arbeit in der Kita", das im Rahmen der Verbesserung der Versorgung der 1-12 jährigen Kinder in Tenever stattfindet, soll durch den Umbau des Hauses Pfälzer Weg 5 das Konzept der familienorientierten Arbeit baulich umgesetzt werden. Dabei geht es vor allem um die Schaffung von Elternräumen und die Umgestaltung des Foyers für Familien. Die Kita Andernacher Strasse wird 4 Jahre nach dem Brand des alten Hauses mit ihren 6 Gruppen in das bisherige Horthaus einziehen. Das seit 2001 in der Kita Andernacher Strasse in Anfängen praktizierte und in Begleitung des AK Kinder entwickelte familienorientierte Konzept soll dort räumlich verankert werden.
Dieser Arbeitsansatz sieht vor, dass Familien in die Arbeit mit den Kindern stets einbezogen sind und teilhaben können an der Entwicklung und Förderung der Kinder. Familien werden in der Kita Angebote gemacht, das Selbsthilfepotential zu stärken, die Integration zu fördern und die Erziehungskompetenz zu erweitern. Die Angebote richten sich an Familien mit Kindern aus Tenever, die Eltern der Kita-Kinder und insbesondre auch an bisher schwer zu erreichende Familien und Migranteneltern und Erzieherinnen mit eigenem Migrationshintergrund und Kenntnissen in der Sprache und Kultur der Eltern. Dazu müssen räumliche Veränderungen und zusätzlicher Raum geschaffen werden.

Das Schulprojekt "Porsche Junior" der Gesamtschule Bremen-Ost ist ein weiterer Schritt zur Öffnung der Schule, Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft Bultenweg, zum Porsche Junior Diesel Club und eine Chance für authentische Kontakte zur Technikwelt, Fachleuten und Berufsleben. Zudem sollen z.B. die Schüler " vom PC wegkommen und etwas Konkretes, Anderes selbst machen"
Ziel ist - unter Anleitung - die komplette Restaurierung eines Traktors, der zur Verfügung gestellt wird. Das Projekt richtet sich an Schüler der GSO, Bewohner der Nachbarschaft Bultenweg und Mitglieder des Projekts "Porsche Junior". Ein"tolles Projekt", aber unter der Maßgabe, dass die Aufstellung des Containers dazu ordnungsmäß erfolgt, wurde dem Projekt zugestimmt.

Die Interkulturelle Werkstatt beantragte ein LOS-Projekt " Heimat- Heimatlosigkeit - Identität", das auf der 143.. Stadtteilgruppensitzung einstimmig beschlossen wurde. Die Integrationsförderung umfasst bisher vorwiegend äußerliche Komponenten (Arbeit, Wohnung, materielle Absicherung, Sprache etc.) Bei diesem Projekt aber spielt die emotionale Dimension der Migration und des Integrationsprozesses eine zentrale Rolle für das Engagement in der neuen Gemeinschaft und die Integration in die neue Gesellschaft.
Die Teilnehmer sollen die emotionale Kompetenz erlagen, sich eine HEIMAT zu MACHEN, dh. sich im neuen Land zu "beheimaten". Heimat soll als Entwicklungsmöglichkeit entdeckt werden und mit Identitäts-, Trennungs- und Trauerarbeit das "Ankommen ermöglicht werden, um das Leben hier und jetzt aktiv, sinnstiftend und bewußt zu gestalten.

 
 
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