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Die Spaltung der Stadt

3. Wer arm ist, hat mehr Kinder. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau in Tenever beträgt 1,85, in Gröpelingen 1,87 % (in Schwachhausen 0,99 % und in Oberneuland 1,23 %).
4. Wer arm ist, stirbt früher 8 Jahre! Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer liegt in Tenever bei 70,9, in Gröpelingen bei 71,6 % ( in .
5. Wer arm ist, wählt seltener. Bürger in benachteiligten Ortsteilen nutzen ihre Chance zur politischen Mitwirkung weniger: in Tenever 40,7 % beteiligten sich 2007 an der Bürgerschaftswahl, in Gröpelingen 45,7 % ( in Schwachhausen 71,0 und in Oberneuland 72,2 %.
6. Wer arm ist, hat schlechte Bildungschancen. Der Anteil der Gymnasiasten an der Altersgruppe 16-19 Jahre 2006: Tenever 22,7 von 100 Jugendlichen, in GRöpelingen 19,8 %( in Schwachhausen 82,7 und in Oberneuland 69,3 %).
7. Wer arm ist, geht unter: 82,3 % von 100 in Tenever am Anfang des Schwimmunterrichts der 3. Klasse sind Nichtschwimmer, 64, 1 % aus Gröpelingen ( dagegen 18,1 % jeweils in Schwachhausen und Oberneuland/ Borgfeld)
8- Wer arm ist, ist weniger mobil.In Tenever haben 29,8 von 100 in Tenever einen PKW, 28,1 % in Gröpelingen ( dagegen 56,8 % in Oberneuland und 43, 2 % in Schwachhausen)
9. Wer arm ist, steht öfter mal im Dunkeln!
In Bremen kommt es jährlich zu über 8000 Stromabschaltungen. Diese finden überwiegend in den ärmeren Vierteln statt.. Das bedeutet, dass im Schnitt täglich 30 Wohnungen ohne Strom sind. Dabei wird auch keine Rücksicht auf Kinder im Haushalt oder auf Menschen mit E- Rollstühlen genommen.
Die Stromkonzerne begründen das mit dem Argument, dass die Betroffenen sich an das Sozialamt hätten richten müssen.
10, Wer arm ist hat mehr Schuleden.

Die SchülerInnen haben mit Expert/innen gesprochen:
vom Statistischen Landesamt, von der senatorin für Bildung und Wissenschaft, von der verbraucherzentrale,, vom Institut für Arbeitsmarktforschung und JUgendberufshilfe, von der Arbeitnehmerkammer, von der Creditreform, von der swb-enordia, von der Projektgruppe Tenever, vom Lndeswahlamt

 
 
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