Stadtteilgruppe Bremen-Tenever KontaktImpressum
Tenever Aktuell
Stadtteilgruppe
Projektgruppe Tenever
Bewohnerbeteiligung
Förderprogramme
Archiv - Nachlese
Protokolle der Stadtteilgruppe
Projekte der Stadtteilgruppe
 

Start in das neue Jahr 2008 mit der 147. Stadtteilgruppe Tenever

6 Anträge wurden in der 147. Stadtteilgruppensitzung beschlossen:

1. Ein LOS Projekt des Mütterzentrums Tenever: Integration und Qualifizierung für Frauen mit Migrationshintergrund in OHZ-Tenever.
Frauen mit Migrationshintergrund, insbesondere im Stadtteil Tenever, haben statistisch die schlechtesten Chancen beim Eintritt in das Erwerbsleben. Weiter vermindert werden die Chancen bei Frauen über 25 Jahre mit ungenügenden Deutschkenntnisssen und ohne beruflichen Abschluss, bzw ohne Berufserfahrung in Deutschland. Auch die familiäre Belastung stellt einen wesentlichen Hinderungsgrund dar. Frauen, die kein ALG beziehen, werden zudem von den üblichen Fördermaßnahmen nicht erreicht.
Das geplante Projekt soll gerade diese Zielgruppe erreichen, um ihre Chancen der beruflichen Integration zu verbessern.
Im ersten Schritt lernen die TN sich kennen, eigene Stärken und Schwächen, um an Ichstabilität, Selbstvertrauen und Motivation zu gewinnen. Die berufsspezifischen Ziele sind: Deutschkenntnisse verbessern, Berufsperspektiven entwickeln, und individuelle Arbeitsmarktchancen ermitteln. Sie sollen auf den Weg gebracht werden, weiterführende Angebote zu finden und wahrzunehmen; im Einzelfall mit einem Kurzpraktikum auf dem 1. oder 2. Arbeitsmarkt.
Um die Teilnahme zu ermöglichen, werden Kinderbetreuung durch den Träger (Mütterzentrum) angeboten bzw, organisiert. Auf Grund der Bedeutung des Projektes für die Stadtentwicklung Tenevers werden z. B. von der GEWOBA für die Unterrichtsräume nur Mietnebenkosten erhoben und von CAPITO die Daten- und Kommunikationstechniken.

2. Ein LOS Projekt des FGT: Kurs zur Ernährungslehre und der Nahrungszubereitung
Die Frauen sollen im Bereich der Ernährungslehre und Nahrungszubereitung begleitet und qualifizierte werden. Es geht um bewußtes Kochen, essen und genießen. Die Frauen werden als Expertinnen gesehen, werden sich gegenseitig motivieren noch mehr über das Thema zu erfahren und damit Sprachbarrieren überwinden. Sie erfahren Gemeinsamkeiten, lernen andere Sichtweisen und Unterschiede kennen.Dadurch sind die Frauen in der Lage alte Denkmuster und Angewohnheiten zu überdenken und in der gemeinschaft neue Sichtweisen zu entwickeln. Das wiederum schafft die Möglichkeit sich intensiver mit der eigenen Lebenswelt und der Lebenswelt anderer zu beschäftigen. Unmittelbare Integration wird gefördert, interkulturelles Leben vorgelebt. "Das Fremde, das in der Vergangenheit Unsicherheit verursacht hat, wird über das Thema KOchen greifbarer, praktischer und kann schließlich relativiert werden ". Eine sozialpädagogische Fachkraft hat die Aufgabe, die Kochgruppe im FGT zusammen mit einer angehenden Gesundheitswissenschaftlerin zu initiieren und zu gestalten. Die Gesundheitswissenschaftlerin ist für die Wissensvermittlung zuständig: Einkaufen, Gesund essen und leben, gesunde KInder- und Säuglingskost, KOchen im kulturellen und sinnlichen KOntext und krankheitsbezogene Ernährung. (Diabetes etc).
Ziele: Qualifikation der Frauen, Förderung des kulturellen Miteinanders, Abbau von Fremdheit, Abbau von Schwellenängsten und VOrurteilen gegenüber nationalen, kulturellen und religiösen Gruppen, Förderung der Sprachkompetenz, Überwindung von Sprachbarrieren, Stärkung der persönlichen Ressoursen und der eigenen Identität.

Zwei LOS-Anträge der Interkulturellen Werkstatt zur Fortbildung der Crew und der Zukunftswerkstatt für die Vielzahl an Ehrenamtlichen vor dem Hintergrund des Umzugs in das Tenever-Zentrum wurden beschlossen.
Zwei WIN-Anträge des Mütterzentrums Tenever zur Fortführung des Cafè Gabriely
35. WIN - Antrag des Mütterzentrums Tenever: Fortführung des Cafès Gabriely und des Eastside Internet Cafès bekamen ebenfalls ein einstimmiges Votum der Stadtteilgruppe.
Förderung der Zugangschancen zu Berufsausbildung und Erwerbsarbeit, Qualifizierung, Erschließung neuer, bisher wenig erreichter Zielgruppen, insbesondere auch für Niedrigverdienende, Arbeitslose und Schwerbehinderte, Förderung von Bewohnerbeteiligung.

 
 
© Stadtteilgruppe Bremen Tenever