Das Verkehrskonzept verfolgte die strikte Trennung von Fahr- und Fußwegen. Eine im südlichen Bauabschnitt ungestört von Straßenverkehr in 4,5m Höhe geführte Fußgängerzone erschließt einerseits die einzelnen Hauseingänge und führt in die begrünten Innenhofbereiche auf den Tiefgaragendächern. Die Wohnungen im südlichen Bauabschnitt sind an die sozialen und kommerziellen Einrichtungen des Zentralbereichs angebunden. Die Hauptverkehrserschließung erfolgt über die vierspurig angelegte Otto-Brenner-Allee. Von ihr werden durch Stichstraßen die Hofinnenbereiche und die Ober- und unterirdischen Stellplatzanlagen der einzelnen Wohnkomplexe erschlossen. Generell gehört zu jeder Wohnung in Tenever ein Tiefgaragenstellplatz. Dazu kommt noch eine entsprechende Anzahl von Besucher- und Kundenparkplätzen.
Die Anbindung an den ÖPNV war an diesem peripheren Standort von Beginn an schwierig. Schon lange wird über einen Weiterbau der Straßenbahnlinie 1 nachgedacht. Nach langen Kämpfen der Bewohnerschaft und der sozialen Einrichtungen mit der BSAG wurde schließlich die Buslinie 25 verlängert. Dies hängt sicher auch mit dem neu geschaffenen Einkaufszentrum Weser-Park in direkter Nachbarschaft Tenevers zusammen. Jetzt ist vom Ortsteil aus die Innenstadt mit dem Bus bequem in einer ¾ Stunde zu erreichen.